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Freitag, 24. Januar 2014

Vorteile eines Gap Years

(Gastautorin: Tina Kretschel)

Foto (c) Kaplan International
Immer mehr Studenten haben Mut zur Lücke und planen nach dem Studium ein Gap Year. Gap Year bedeutet jedoch keine Zeit zum Ausruhen, Auszeit nehmen und Pause machen. Die Meisten geben während eines Gap Years richtig Gas, um den Lebenslauf aufzubessern. Aber was macht man eigentlich in einem Gap Year und welche Vorteile bietet es?

Klar denken die Meisten bei „Gap Year“ daran, ins Ausland zu reisen, fremde Kulturen zu entdecken und dabei Fremdsprachen zu erlernen. Zu Recht, denn bereits mehr als die Hälfte der Studienabgänger können sich vorstellen, im Ausland zu arbeiten (Quelle: statista.com). Ein Lückenjahr ist die perfekte Gelegenheit für einen sinnvoll genutzten Auslandsaufenhalt und bietet unzählige Möglichkeiten den Lebenslauf mit individuellen Erfahrungen zu spicken, um so den Berufsstart zu erleichtern.

Viele Absolventen nutzen die Zeit nach dem Studium, um die Welt zu bereisen und sich noch einmal frischen Wind um die Nase wehen zu lassen. So kann man seine Freiheit genießen und spannende Abenteuer erleben, bevor dann der Ernst des Lebens beginnt. Die Verbesserung der Sprachkenntnisse spielt eine wichtige Rolle. Das Schulenglisch ist vielleicht schon etwas eingerostet, doch in vielen Jobs wird verhandlungssicheres Englisch verlangt. Für einen Business-Englischkurs war die Zeit während des Studiums allerdings zu knapp, daher ist nun der perfekte Zeitpunkt das nachzuholen und das Englisch ins Fließen zu bringen. Zudem versuchen etliche Hochschulabsolventen erste praktische Erfahrungen im späteren Berufsfeld zu sammeln, um sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Mit einem Gap Year kann man all diese Aspekte optimal verbinden.

Sprach- und Bildungsreisen werden von vielen Organisationen angeboten, jedoch bieten nur wenige eine professionelle Kombination aus Auslandserfahrung, Sprachkurs und Berufserfahrung. Kaplan International bietet die Möglichkeit, einen Sprachkurs im Lieblingsland zu belegen und ein unbezahltes Praktikum oder einen bezahlten Nebenjob anzuschließen. Das Angebot ist hierbei reichhaltig: Eine aufregende Reise nach Australien, Neuseeland oder vielleicht Kanada unternehmen, in einem internationalen Umfeld die Englischkenntnisse perfektionieren und einen Sprachkurs mit Zertifikat abschließen. Zeitgleich mit dem Sprachkurs oder im Anschluss an diesen hat man in vielen englischsprachigen Ländern die Möglichkeit ein Praktikum im gewünschten Berufsfeld zu absolvieren. Bei diesem Programm bleibt viel Zeit, um Land und Leute kennenzulernen, während man sich selbst weiterbildet. Oder man boostet seinen Karriereeinstieg mit einem bezahlten Nebenjob im Ausland.

Foto (c) Kaplan International
Egal wofür man sich entscheidet, ein Gap Year bringt viele Vorteile mit sich: Die Auszeit vom Studienalltag mit Prüfungsstress und Konkurrenzkampf bringt neue Kraft und macht den Kopf frei für frische Ideen. Als weiteren Vorteil bemerken viele, dass sie nicht nur in ihren Sprach- und Landeskenntnissen, sondern auch in ihrer Persönlichkeit reifen. Das bleibt auch von Personalchefs nicht unbemerkt. Viele Arbeitgeber berichten , dass Gap-Year-Studenten reifer, selbstsicherer und eigenständiger sind als Absolventen, die direkt von der Uni kommen. Nach einem Auslandsaufenthalt verbessert sich zudem das Verständnis für Menschen anderer Kulturen und Länder und es eröffnen sich neue Sichtweisen. Komplexe Probleme und unbekannte Alltagssituationen können durch erhöhte Flexibilität leichter gelöst werden. Als wichtigsten Pluspunkt einer Auszeit im Ausland gaben Gap-Year-Studenten die verbesserte Sicht auf sich selbst an. Man wird sich bewusst, wer man eigentlich ist, was einem gefällt und wohin man will. Somit fällt es vielen leichter, wichtige Entscheidungen zu treffen, und bei einigen ändert sich nach einem Lückenjahr sogar der Berufswunsch, da die eigenen Ziele klarer werden.

Wer auch Lust auf ein Gap Year oder einen Auslandsaufenthalt in anderer Form bekommen hat, ist bei Kaplan International gut beraten. Als einer der führenden Anbieter von Sprachreisen organisiert Kaplan International professionelle Auslandsaufenthalte für Schüler, Studenten oder Erwachsene. Das Angebot ist sehr individuell zusammenstellbar und somit ist für jeden das passende Angebot dabei. Weitere Informationen gibt es hier. Viel Spaß!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Professor der Universität Liechtenstein mit internationalem Lehrpreis ausgezeichnet

Vaduz – Die Association for Information Systems (AIS), der Weltverband der Information Systems-Disziplin, hat Prof. Dr. Jan vom Brocke, Inhaber des Hilti Lehrstuhls für Business Process Management (BPM) an der Universität Liechtenstein, mit dem «AIS Award for Innovation in Teaching» ausgezeichnet. Mit dem Award werden herausragende Leistungen in der Lehre gewürdigt, die sich durch ein hohes Mass an Innovation sowie fachlichen und didaktischen Nutzen auszeichnen.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der 34. International Conference on Information Systems, die im Dezember 2013 an der Bocconi Universität in Mailand stattfand und an der über 1.500 Wissenschaftler aus aller Welt teilnahmen. Ausgezeichnet wurde Jan vom Brocke für seine innovative Lehrleistung im Fach «Collaborative Business» im Studiengang IT & Business Process Management an der Universität Liechtenstein, das er in dieser Form bereits zum dritten Mal in Folge durchgeführt hat und an dem bereits Studierende aus über 30 Nationalitäten teilgenommen haben.

Moderne Kollaborationstools


Studierende kollaborieren in internationalen virtuellen Teams, in denen sich die Teilnehmer nicht kennen und die bewusst heterogen gestaltet werden. Über das Semester arbeiten die Teams unter Nutzung diverser Kollaborationstools an gemeinsamen Projektarbeiten und erleben so die Herausforderungen moderner Kollaboration. Die Teilnehmer lernen, wie IT helfen kann, Grenzen zu überwinden, aber auch wie wichtig Fähigkeiten sind, mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten erfolgreich kommunizieren zu können. Diese Kompetenzen werden in dem Kurs auf innovative Weise vermittelt und gemeinsam mit den Studierenden kontinuierlich reflektiert.

Modellcharakter über Liechtenstein hinaus


An der Umsetzung des innovativen didaktischen Konzepts waren auch die Wissenschaftler Dr. Armin Stein, Dr. Katrin Bergener, Sara Hofmann und Elena Gorbacheva von der Universität Münster sowie Dr. Christina vom Brocke und Stefan Debortoli von der Universität Liechtenstein beteiligt. Für die Realisation spielten auch das European Research Center for Information Systems (ERCIS) und das Liechtenstein Chapter of the AIS (LCAIS) eine massgebliche Rolle. Das Konzept soll zukünftig auch in die Lehre anderer Universitäten eingebunden werden, die bereits grosses Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt haben.

(Quelle: Uni Liechtenstein)

Dienstag, 3. Dezember 2013

10 Tipps für die Organisation im Studium

Während eines Studiums ist es unvermeidlich, dass große Mengen an Papier anfallen. Ob persönliche Mitschriften oder Kopien – irgendwann drohen dir die Papierberge über den Kopf zu wachsen. Aus diesem Grund ist es äußerst ratsam, sämtliche Unterlagen abzuheften. Eine sorgfältige und gut strukturierte Ablage von Papier im Ordner erleichtert das Studentenleben ungemein.

Zeitersparnis und andere entscheidende Vorteile


Was auf den ersten Blick vielleicht als Herkulesaufgabe anmutet, dauert in Wirklichkeit nur ein paar Minuten, wenn du jeden Tag zur Tat schreitest und Papier im Ordner sinnvoll organisierst. Daher Tipp 1: Nach jedem Tag in der Uni 10 - 15 Minuten lang das erhaltende Papier im Ordner sortieren, und du hast immer alles griffbereit. Tipp 2: Nimm dir etwas mehr Zeit und lies dir die Unterlagen beim Abheften noch einmal durch. Das vertieft das Gelernte zusätzlich. Tipp 3: Prüfe dabei auch gleich, ob das neue Papier im Ordner eventuell alte Dokumente ersetzt oder überflüssig macht. Wenn ja, vernichte das alte Papier im Ordner. Das spart Platz. Tipp 4: Nimm dir nicht einen Ordner für alle belegten Fächer pro Semester, denn, dann müsstest du täglich alles zur Uni tragen. Außerdem wird im Laufe der Zeit ein Ordner nicht ausreichen. Ein Ordner pro Fach macht Sinn. Tipp 5: Auch deine privaten Unterlagen, wie Versicherungspolicen, Lohnabrechnungen für Studentenjobs etc., sollten in einem separaten Ordner, nach Bereichen sortiert, aufbewahrt werden.

Welche Ordner sind sinnvoll?


Für das Organisieren von Papier im Ordner gibt es verschiedene Systeme. Tipp 6: Ringmappen sind relativ dünn. Pro Fach und Semester könntest du eine Ringmappe führen. Die Ringheftung ist sehr vorteilhaft, da du auch nachträglich noch Papier im Ordner abheften kannst. Tipp 7: Die preiswerteste Variante sind Schnellhefter. Außerdem sind sie sehr platzsparend und leicht. Der Nachteil hierbei ist, dass du alles übereinander heftest, und willst du etwas zwischen zwei Papieren abgelegen, musst du vorher den ganzen Papierstapel entnehmen. Tipp 8: Aktenordner haben die Vorteile, dass es sie in verschiedenen Breiten gibt und sie ebenfalls über eine Ringheftung verfügen. Allerdings kann das Gewicht eines Aktenordners mit der Zeit beträchtlich werden. Tipp 9: Für welche Art der Ordner du dich auch entscheidest, Register und Trennblätter benötigen sie in jedem Fall, um Themen und Fächer voneinander zu separieren und so schnell finden zu können. Tipp 10: Das generelle Führen einer Wiedervorlage-Mappe mit durchnummerierter, immer gültiger Datumsanzeige hilft bei der Wochen- und Monatsplanung. So werden zum Termin keine Unterlagen vergessen.
(Gastautorin: Silvie Nagel)

Donnerstag, 29. August 2013

Jobbörse für Studenten

(Gastautorin: R. Dorothee Nöhre)

Foto: © Paul-Georg Meister / pixelio.de
In wenigen Wochen geht das neue Semester wieder los und damit beginnt für viele Studierende der berufliche Neustart. Um sich das Studium finanzieren zu können und den Lebensunterhalt zu bezahlen, ist es für viele Studienanfänger unabdingbar einen Studentenjob anzunehmen. Ein paar Euro mehr in der Tasche können nicht schaden. Gerade in den Semesterferien sind die Studentenjobs so beliebt wie nie. Doch viele müssen auch während des Semesters den Spagat zwischen Vorlesung und Arbeit meistern. Meistens gibt es jedoch mehr Studenten als Jobs. Denn auch Schüler nehmen das Angebot gerne wahr, in den Ferien zu arbeiten, um sich so das Taschengeld aufzubessern. Eine bewährte Alternative ist immer noch, einen Job über Verwandte oder Bekannte zu erhalten, dies ist aber nicht die Regel. Eine sinnvolle Alternative sind Jobbörsen, speziell für Studenten.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, einen Studentenjob zu erhalten?


Zeitungsinserate sind eine weitere Möglichkeit, um an einen Studentenjob zu kommen. Initiativbewerbungen bieten sich an, wenn zum Beispiel große Firmen keine Annoncen in die Zeitung oder das Internet stellen, man aber unbedingt einen Job für die Zeit des Studiums bei diesen erhalten möchte. Des Weiteren kann man auch eine eigene Anzeige erstellen, mit relevanten Daten, Erfahrungen und dem eigenen Lebenslauf.

Was bietet die Jobbörse für Studenten?


Zunächst einmal muss man sich im Klaren sein, welche Art von Job man die nächsten Jahre machen möchte. Zudem sollte man sich Gedanken machen, wie viel Zeit der Job maximal in Anspruch nehmen sollte und wann das Arbeiten neben dem Studium möglich ist. Dann kann die Suche losgehen.

Vor allem große Unternehmen werben mit zahlreichen Annoncen in Stellenportalen oder einer speziellen Jobbörse für Studenten. In der Annonce wird meist die Tätigkeit und Höhe der Vergütung beschrieben. Außerdem erhält der Student Informationen über persönliche Voraussetzungen und die Arbeitszeiten. Sind die Rahmenbedingungen soweit erfüllt, kommt man um eine persönliche Kontaktaufnahme nicht vorbei.

Sinnvoll ist es, sich um einen Studentenjob bereits im Mai oder Juni zu kümmern, denn begehrte Jobs sind schnell vergeben. Bei vielen Jobbörsen im Internet hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. Dabei werden personenspezifische Daten hinterlegt, sowie Präferenzen welche für den Job relevant sind.

Findet sich eine Firma, die den Bewerber interessant findet, hat man schneller einen Job als gedacht. Jobbörsen bieten sich bei der Vielzahl an Angeboten an, um einen Vergleich zu erzielen. Dabei können persönliche Präferenzen in die Entscheidungsphase einbezogen werden und man hat so die Möglichkeit, eventuell seinen Traumjob während des Studiums zu bekommen.

Donnerstag, 22. August 2013

Projekt EcoTEG: Doktorandin präsentiert ihre Forschungsergebnisse in Kanada

Als wichtige Analysemethode für das
Projekt EcoTEG setzt Marlis Morschel
eine Wärmebildkamera ein, mit deren
Hilfe die Temperatur von Oberflächen
gemessen werden kann.
(Foto: Michael Bergmann)
Marlis Morschel ist Diplom-Ingenieurin der Energie- und Verfahrenstechnik und promoviert im Rahmen des Forschungsprojekts EcoTEG an der Hochschule Rhein-Waal auf dem Gebiet der Thermoelektrik. Im Oktober stellt sie ihre neusten Erkenntnisse auf der Konferenz „Materials Science and Technology“ in Montréal, Kanada vor. Die Reise zur Konferenz wird vom Deutsch Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

Bereits seit Anfang 2011 bearbeitet die Fakultät Technologie und Bionik der Hochschule Rhein-Waal unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Bastian das Forschungs- und Entwicklungsprojekt EcoTEG. Der Name steht für ein Industrialisierungskonzept für hochtemperaturtaugliche thermoelektrische Generatoren (TEG) zur Abgaswärmenutzung in Automobilen auf Basis neuartiger Materialien. Ziel ist es, die ungenutzte Abwärme, die bei dem Antrieb von Verbrennungsmotoren entsteht, mit Hilfe von thermoelektrischen Generatoren in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln.

In Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen untersucht Frau Morschel nun im Rahmen ihrer Promotion an der Hochschule Rhein-Waal die auftretenden Verformungen des thermoelektrischen Generators.

Zur Gewinnung von elektrischer Energie mittels eines thermoelektrischen Generators wird eine Wärmequelle (in diesem Fall das Abgas eines PKWs) und eine Wärmesenke (der Kühlkreislauf des Fahrzeugs) benötigt. Diese beiden Komponenten liefern die erforderliche Temperaturdifferenz für den Betrieb des thermoelektrischen Generators. Dieser wird durch einen Wärmetauscher sowohl mit der Wärmequelle, als auch mit der Senke verbunden. Wie bei einem Sandwich wird der thermoelektrische Generator zwischen Quelle und Senke gepresst. Auf diese Weise strömt die heiße und kalte Luft an ihm vorbei. Hierbei ist eine gute thermische Ankopplung an die Ströme sehr wichtig, um die Energie aus dem Abgas in den thermoelektrischen Generator zu leiten.

Verspannungen und Verformungen von Oberflächen


Eine Folge dieser Anbindung ist jedoch, dass die heiße Seite des thermoelektrischen Generators versucht sich auszudehnen und die kalte Seite sich zusammen ziehen möchte. Diese entgegengesetzten Prozesse führen zu Verspannungen und Verformungen, die bis zum Materialversagen des Moduls führen können. Um das zu verhindern, werden an der Hochschule Rhein-Waal Untersuchungen mit einem optischen Messsystem und einer Wärmebildkamera durchgeführt. Das optische Messsystem nutzt einen Laserstrahl, um selbst kleinste Verformungen der Oberfläche zu erkennen. Mit der Wärmebildkamera kann man die Temperatur von Oberflächen messen, was für die Untersuchung eine wichtige Analysemethode darstellt. Auf diese Weise wird sichtbar, wie erfolgreich und wie gleichmäßig die Wärme aus dem Abgas in den thermoelektrischen Generator geleitet wird.

Simulation von realen Belastungen


Marlis Morschel bei Untersuchungen mit
einem optischen Messsystem, das einen
Laserstrahl nutzt, um selbst kleinste
Verformungen der Oberfläche zu erkennen.
(Foto: Michael Bergmann)
Zudem wird der thermoelektrische Generator mit realistischen Temperaturdifferenzen belastet. Hierzu nutzt die Doktorandin einen Prüfstand, der die Temperaturen im Abgasstrang eines Fahrzeugs nachbildet. Als Grundlage dient der neue europäische Fahrzyklus (NEFZ), der von Automobilherstellern genutzt wird, um eine standardisierte Fahrt mit einem PKW durch die Stadt, über Landstraßen und die Autobahn wiederzugeben. Parallel wird eine Simulation, basierend auf der Finite-Elemente-Methode (FEM), mit den gleichen Temperaturdaten gespeist. Unter dieser Computersimulation ist eine Abbildung der Realität in einem Modell zu verstehen. Bei sehr komplexen Sachverhalten, teuren Versuchen oder noch nicht existenten Prototypen sind Simulationen sehr hilfreich. Diese Simulation einer langfristigen, realen Belastung des thermoelektrischen Generators soll eine Aussage darüber ermöglichen, wie vielversprechend der Einsatz von thermoelektrischen Generatoren in Fahrzeugen ist. Wenn dieser den realen Belastungen (Temperaturdifferenzen von etwa 350°C) standhält, ist über die zusätzliche Einspeisung von elektrischer Energie in das Bordnetz des Fahrzeugs eine Kraftstoffeinsparung möglich.

Konferenz „Materials Science and Technology“


Unter dem Titel „Analysis of Thermal and Mechanical Stress in a Thermoelectric Generator under Realistic Load“ präsentiert Frau Morschel im Oktober die Ergebnisse der durchgeführten FEM-Simulation auf der renommierten Konferenz „Materials Science and Technology“ in Montréal, Kanada. Die Konferenz befasst sich mit verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften sowie Anwendungen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Biomaterialien, Keramiken, Nanomaterialien und einem nachhaltigen Einsatz dieser. Der DAAD unterstützt die aktive Teilnahme von deutschen Wissenschaftlern an internationalen Veranstaltungen.

Partner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts EcoTEG sind die Daimler AG, die Robert Bosch GmbH, die J. Eberspächer GmbH & Co. KG und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. (DLR). Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

(Quelle: Pressemeldung der Hochschule Rhein-Waal)

Freitag, 10. Mai 2013

Impressionen vom ersten MYCE-Talk an der TU Clausthal

Im März hatten wir euch auf den ersten MYCE-Talk an der TU Clausthal aufmerksam gemacht - eine Veranstaltungsreihe, die seit 2013 in Medienkooperation mit Studentenpilot.de an Hochschulen stattfindet. Und was sollen wir sagen: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg!

Tolle Redner, ein voll besetzter Saal, engagierte und interessierte Teilnehmer, lebhafte und spannende Diskussionen. Sowohl Veranstalter als auch Referenten und Studenten freuten sich über die gelungene Premiere:

Impressionen vom 1. MYCE-Talk an der TU Clausthal, April 2013
Bild © MYCE-Talk, Anke Fabian / Video TU Clausthal
Und die zweite Veranstaltung dieser Reihe steht schon in den Startlöchern: Am 15.05.2013 findet der nächste MYCE-Talk in Frankfurt statt:

  • Mittwoch, 15.05.2013, ab 17:00 Uhr in der Fachhochschule Frankfurt am Main, Thema: "Was sind die Erfolgsfaktoren des 21. Jahrhunderts?" Einladung und weitere Infos.

Im Folgenden einige Impressionen in Form eines Videos von der ersten Veranstaltung an der TU Clausthal:


Was die Referenten zur Veranstaltung sagen:

„... nette Atmosphäre, guter inhaltlicher Austausch, interessante Gespräche mit engagierten Studenten. Es kam glatt einer mit einer tollen Projektidee auf mich zu, die wir auf jeden Fall im Zentrum vorstellen werden.“ Christoph Neumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des efzn (Energieforschungszentrum Niedersachsen)

„...davon muss es einfach mehr geben, das ist fantastisch.“ Dr. Aileen Craig

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die Veranstaltung auf so großes Interesse bei den Studenten stieß und der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt war. Für die Diskussion war es belebend, dass sowohl auf dem Podium wie auch im Auditorium gegenläufige Meinungen vertreten wurde.“ Dr. Andreas Lange, Harzwasserwerke

„Format sehr zu empfehlen...“ Claudia Schmies, viele Jahre bei RWE

„Die Veranstaltung ist vom Konzept her gelungen. [...] Der MYCE-Talk ist meiner Meinung nach konzeptionell unverzichtbar. Alles in allem: Alles war rund und es ist eine sehr schöne Idee!“ Margrit Larres, Gleichstellungsbeauftragte


Weitere Informationen und alle weiteren Termine zur MYCE-Talk-Reihe findest du auf http://www.myce-talk.de/

Mittwoch, 27. März 2013

Mit Big Pizza von Wagner ein Jahr lang Miete sparen

(Gastautor: Wagner Big Pizza)

„Suche Wohnung oder Zimmer!“ Endlich Zuhause raus – das ist oft der größte Wunsch von Schülern, Azubis, Studenten und Job-Anfängern. Doch dafür braucht man meist ein dickes Portemonnaie. Denn nicht nur in den Ballungsgebieten ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Das weiß auch der Bigster, der Big Pizza-Spezialist von Wagner, und hat sich eine starke Facebook-Aktion ausgedacht: Wer unter www.facebook.com/BigPizza begründet, warum er einen Mietzuschuss verdient hat, kann eine kräftige Finanzspritze von 3.600 Euro gewinnen.

Insgesamt haben drei glückliche Gewinner die Chance auf einen Mietzuschuss von 12 x 300 Euro, der per Einmalzahlung von 3.600 Euro überwiesen wird. Das Mitmachen ist dabei ganz leicht: Einfach im Aktionszeitraum vom 27. März 2013 bis zum 21. April 2013 bei www.facebook.com/BigPizza vorbeischauen, Fan werden und auf die Aktions-App „Bigster zahlt deine Miete!“ klicken.

Wer dort schlüssig begründet, warum ausgerechnet er oder sie einen der drei dicken Mietkostenzuschüsse vom Bigster bekommen soll, hat die Chance als Gewinner ausgewählt zu werden. Eine Jury aus dem Big Pizza-Team von Wagner wählt die besten Bewerber aus, die alle in einen Topf kommen. Unter diesen entscheidet das Los, wer gewinnt. Die ersten drei, die gezogen werden, bekommen dann ihre Miete mit jeweils 3.600 Euro gesponsert.

Bigster zahlt deine Miete!

Über Wagner 


Die Nestlé Wagner GmbH ist einer der größten Hersteller von Tiefkühlpizzen in Europa. In Deutschland erreicht der Pizza-Spezialist einen Umsatz-Marktanteil von rund 30 Prozent und ist Marktführer für Steinofen-Pizza. Im saarländischen Nonnweiler arbeiten über 1.400 Mitarbeiter an der Zufriedenheit der Wagner Kun­den. Das Sortiment reicht vom Klassiker Steinofen-Pizza über Big Pizza und Die Backfrische bis zu den Pizza-Häppchen Original Piccolinis. Mit dem „Wagner Sorgfalts-Prinzip“ garantiert Wagner nur beste Zutaten und Verzicht auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe, gehärtete Fette und Konservierungsstoffe.

Donnerstag, 14. März 2013

Aktueller Tipp: MYCE-Talk - Vorbilder an Hochschulen

Im Jahr 2013 startet die Veranstaltungsreihe MYCE-Talk mit sechs Veranstaltungen an verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Geplant sind derzeit folgende Termine:

  • 23.04.2013 - TU Clausthal: „Energiewende: Quadratur des Kreises?“
  • 15.05.2013 - FH Frankfurt: „Was sind die Erfolgsfaktoren des 21. Jahrhunderts?“
  • 12.06.2013 - FH Aachen: „Hard skills vs. soft skills: Reicht Wissen zum Können?“
  • 24.10.2013 - Universität Magdeburg: „CSR: Pures Labelling oder echter Wert?“
  • 19.11.2013 - Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: „Social Media: Stammtisch der Neuzeit oder echter Mehrwert?“
  • 03.12.2013 - Universität Konstanz: “Future Jobs: Woanders ist alles besser?“

Anke Fabian, MYCE-Talk
Im folgenden Interview mit den Begründern dieser Reihe, Anke Fabian und Stuart Cameron, erfahrt ihr mehr über die Hintergründe und Zielsetzungen dieser Events:

Frau Fabian, MYCE-Talk, was ist das?
Anke Fabian (AF): „Eine neue Gesprächsreihe, bei der wir – Stuart Cameron und ich – Fachmanager und Fachmanagerinnen in den direkten Austausch mit Studierenden bringen. Wir gehen in die Hochschulen, bieten spannende Themen, dazu passende führend tätige Personen, eine lebendige Fachdiskussion und im Anschluss bei einem kleinen Imbiss den unmittelbaren Zugang zu diesen ReferentINNen. Übrigens spricht sich der Name wie das Gemüse ´Mais` und heißt make your career effective.“ 
Stuart Cameron (SC): Bei unseren Veranstaltungen ist die Anzahl teilnehmender Unternehmen auf maximal fünf begrenzt – so viele Diskutanten haben wir auf dem Podium als Repräsentanten der Unternehmen. Diese Unternehmen können dazu mit Stand und Materialien sich präsentieren sowie auch weitere KollegINNen mitbringen für die nachgelagerten direkten persönlichen Gespräche.
Was versprechen Sie sich denn von diesem neuen Ansatz?
AF: „Aus Sicht der Studierenden Zugang zu Personen, denen sie während ihres Studiums so nicht begegnen würden, denn die ReferentINNen sind bereits in Führungspositionen und vermitteln bei der ersten Vorstellungsrunde einen Eindruck, wie ein Berufsweg sich entwickeln kann. Die ReferentINNen haben bereits einen interessanten Werdegang hinter sich. Unser Ziel für die Studierenden ist, ein Gefühl auszulösen wie „das oder so möchte ich auch einmal werden.“ Außerdem arbeiten wir im Diversity-Ansatz und achten bei der Besetzung der Podien auch auf Geschlechter- und Altersdurchmischung.
Aus Sicht der Hochschulen erleben wir übrigens ein sehr hohes Interesse, das wir derzeit noch gar nicht bedienen können.“
SC: „Ja, das ist wiederum abhängig von den Unternehmen, die fördern und denen wir diese Plattform nun erstmals anbieten im Rahmen Employer Branding. Wir bieten diese Reihe Unternehmen an, sich zu positionieren, das eigene Engagement damit zu unterstreichen und der Vorteil, ohne viel Konkurrenz an den potentiellen Nachwuchs heranzukommen liegt wohl auf der Hand. In diesem Jahr beginnen wir mit den ersten sechs Veranstaltungen an sechs verschiedenen Hochschulen. Jede Veranstaltung hat ein eigenes Thema. Fördernden Unternehmen bieten wir u.a. jeweils einen Platz auf dem Podium und im Nachgang bei einem Imbiss die Chance für unmittelbare Gespräche. 
Woher nehmen Sie die Überzeugung, dass dieses Format bei Studierenden wie Unternehmen gleichermaßen ankommt? Die haben doch sehr unterschiedliche Bedürfnisse.
SC (lacht): „Ein bisschen Risiko ist bei etwas Neuem immer dabei. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir vor einer positiven Entwicklung stehen, ist recht hoch: Erstens bündeln sich bei uns beiden zwei Erfahrungsbereiche. Ich mache seit Jahren Hochschul-messen und damit kenne ich natürlich viele Unternehmen und deren Wünsche nach zukünftigen Fach- und Führungsleuten. Frau Fabian kommt aus der Kommunikations-beratung und hat seit fast sieben Jahren eine eigene Wirtschaftsgesprächsreihe, also eine Art Talk-Show, die in IHKs läuft. Wäre beides nicht erfolgreich, wäre beides nicht mehr am Markt. Zweitens hören wir ja die Kommentare der Unternehmen und die loben durchgängig das Format und den Ansatz.“
AF: „Die Erfahrung selbst nützt dennoch nur bedingt, wenn wir ehrlich sind. Noch warten einige Firmen ab, wir müssen uns schon noch beweisen. Aber wir sind tatsächlich sehr zuversichtlich, sonst würden wir so viel Engagement nicht aufwenden. Es ist schon das Format selbst, dass auf Interesse stößt bei den Unternehmen i.S. „endlich mal was anderes“. Wir freuen uns über die ersten klangvollen Namen wie beispielsweise IBM, Weidmüller, Generali oder auch örtlich namhafte Unternehmen wie in Clausthal die Harzwasserwerke, in Aachen die FEV, die uns aus der Theorie heraus in die Praxis begleiten.  Auch Sie sind ja mit im Boot: Die Führungskräfte unterstützen uns mit je einem Vortrag zum ´ersten Arbeitsvertrag` vor der Fachdiskussion. Das sehen wir als eine Art Bonbon für die Studentenschaft, der Speck, der die Mäuse lockt. Der Imbiss gehört auch dazu. Wenn es was zu essen gibt und es das alles umsonst gibt, ist das sicherlich ein nicht zu unterschätzender Anreiz zu kommen. Dazu geben uns die Reaktionen der Unternehmen das Gefühl,  den von Ihnen erfragten Spagat mit unserer Angebotsmischung gut bewältigen zu können.“
Wo sind Sie denn in diesem Jahr und wie geht es weiter?
AF: Wir beginnen an der TU Clausthal am 23.04. mit einem harten Energiewendethema. Es folgen die FH Aachen, FH Frankfurt und im Wintersemester die Uni Magdeburg, Hochschule Bonn Rhein-Sieg sowie die Uni Konstanz. Die Podien sind großartig besetzt. Seitens der Hochschule wird jeweils von höchster Stelle begrüßt. Details können Sie auf der www.myce-talk.de nachsehen.Noch ist es eine Art Microsite, hier wird es ebenfalls ein Wachstum mit der Zeit geben. Unternehmenslogos werden verlinkt, Medienpartnerschaften haben wir bereits mit dem Studentenpiloten und business-on, einem regionalen Wirtschaftsportal in zwanzig Städten, um auch auf diese Weise beiden Zielgruppen gerecht zu werden. Wir sind mit einem großen Medienanbieter im Gespräch, wir werden peu à peu in on- wie offline Medien präsent sein.  
SC:  „In 2014 werden wir bereits spezifischer mit je 4 MYCE-IT-Talks, 4 MYCE-Energy-Talks und 3 MYCE-CSR.-Talks. Das ist bereits jetzt unsere unmittelbare Reaktion auf Unternehmenswünsche. Nun heißt es aber zunächst, die ersten Abende gut durchzuführen.“
Bitte noch ganz kurz antworten: Wie sind Sie überhaupt auf diese Idee gekommen? 
AF: Das Thema Fachkräftemangel kann gar nicht genug Initiativen aufweisen. Ich sage auch gerne „Eine Idee zu haben ist einfach. Eine Idee erfolgreich umzusetzen ist einfach gut.“
Vielen Dank für das Interview und viele Besucher für Ihre Veranstaltungen!

Mehr Informationen auf der Website zum MYCE-Talk: www.myce-talk.de

Montag, 10. Dezember 2012

Staatlich geprüftes Fernstudium bei der Hamburger Akademie für Fernstudien

(Gastbeitrag: www.akademie-fuer-fernstudien.de)

Eine der bekanntesten und größten Fernschulen in Deutschland ist die HAF, die Hamburger Akademie für Fernstudien. Seit gut 40 Jahren bietet sie erfolgreich Fernlehrgänge an. Seit ihrer Gründung bis heute haben weit über 160.000 Menschen erfolgreich ihre Weiterbildung bei der HAF abgeschlossen.  Alle Fernlehrgänge sind staatlich zugelassen und somit förderfähig. Mehr als 180 verschiedene Fernkurse können bei der Hamburger Akademie belegt werden. Die HAF bietet das innovative Lernkonzept smartLearn und 40 Jahre Erfahrung im Bereich Fernstudium und Weiterbildung. Jeden Monat entscheiden sich hunderte von Studieninteressenten, ihre Weiterbildung bei der Hamburger Akademie zu absolvieren.

Wer sich für die Weiterbildung bei einer Fernschule entscheidet, muss zum Unterricht nicht zum Veranstalter fahren, sondern kann ganz entspannt zuhause bzw. an jedem beliebigen Ort lernen. Auch die Zeit zum Lernen kann selbst eingeteilt werden. Allerdings sollte man unbedingt darauf achten, dass stets ein bestimmtes Stundenkontingent für das Lernen reserviert bleibt. Jeder Fernkurs hat eine bestimmte Regelstudienzeit, die aber bei Bedarf kostenlos verlängert werden kann. Mit dem Fernstudium kann bei der HAF zu jeder Zeit begonnen werden. Bei der Hamburger Akademie werden Fernkurse in den Fachbereichen Wirtschaft und Karriere, IT und Technik, Gesundheit und Psychologie, Kreativität sowie Schulabschlüsse und Allgemeinbildung angeboten.

Die Erfahrung zeigt: dem Einen fällt das Lernen leichter als dem Anderen. Auch gibt es z.B. Menschen, die sich Inhalte am besten merken, indem sie den Lehrstoff immer wieder lesen. Andere lernen am besten, wenn sie Texte mit Symbolen und Skizzen versehen. Die große Vielfalt ganz individueller Lernmethoden hat die Hamburger Akademie zur Entwicklung des Lernkonzepts smartLearn inspiriert. smartLearn geht gezielt auf die Stärken und Schwächen des Individuums beim Lernen ein. Vor dem Studienbeginn bei der HAF wird daher festgestellt, zu welchem individuellen Lerntyp ein Studienanfänger gehört. Dazu wird ein Test durchgeführt, der aber nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt.

Auch wer für ein Fernstudium allein zu Hause lernt, ist keineswegs auf sich allein gestellt. Jeder Teilnehmer hat einen Studienberater an seiner Seite, der ihn während der Dauer des Fernstudiums unterstützt. Wer Fragen zum Lernstoff hat, kann sich jederzeit an seinen Studienberater wenden – ganz einfach per Telefon, E-Mail oder Online-Campus.

Als Teilnehmer an einem Fernkurs erhält man einen kostenlosen Zugang zum smartLearn-Campus. Dabei handelt es sich um die Online-Lernplattform der Hamburger Akademie. Hier hat jeder Studierende die Möglichkeit, sich in Foren und Chaträumen mit anderen Studienteilnehmern fachlich auszutauschen, Lerngemeinschaften zu bilden oder einfach mal gemütlich zu plauschen. Der smartLearn-Campus bietet den Teilnehmern darüber hinaus  umfangreiche Unterstützung rund um das Lernen, persönlichen Kontakt zu den Fachlehrern und zu weitere Services wie Lerntipps und Karriereberatung. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, im umfangreichen Downloadbereich Lernhilfen und Übungsaufgaben herunterzuladen.

Alle Fernlehrgänge sind staatlich geprüft und zugelassen. Das bedeutet, dass alle Fernkurse durch die zuständigen Stellen gefördert werden können. Außerdem gibt es einige Fördermöglichkeiten, die für die berufliche Weiterbildung genutzt werden können. Dafür kann bei der Agentur für Arbeit ein Bildungsgutschein beantragt werden. Außerdem kann ein Teil der Weiterbildungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Hilfreich für den geregelten Ablauf eines Studiums  kann auch ein Studentenkredit mit günstigen Konditionen von der Hausbank sein.

Mittwoch, 29. August 2012

Auslandsaufenthalt in Japan - Teil 2: Das Praktikum

Japan-Aufenthalt - Foto: Lara Makowski
(Gastbeitrag: Lara Makowski)

Konnichi wa!

Da bin ich wieder! Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass Ihr so lange nichts Neues von mir gehört habt! Mittlerweile bin ich schon 3 Monate in Japan, Tokyo, und das Praktikum ist seit kurzer Zeit auch schon wieder vorbei. Leider hatte ich unterschätzt wie anstrengend das Praktikum und die Sprachschule wird und wie viel Zeit dabei in Anspruch genommen werden wird, weswegen ich leider nicht dazu gekommen bin, früher von mir hören zu lassen.

Jetzt aber erst einmal etwas zum Praktikum: Kurz und knapp - es was SUPER! Ich wurde von Anfang an extrem freundlich aufgenommen und von meinem Vorgesetzten und meinen Kollegen gar nicht wie „die Neue“ oder „die Praktikantin“ behandelt, sondern gleich als ein vollwertiges Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft integriert. Das Office war ziemlich klein. Vor allem verglichen mit den Verhältnissen, die man aus Deutschland kennt. Es bestand aus einem Raum, in dem alle Mitarbeiter zusammen gearbeitet haben. In der Mitte war der Raum durch eine Trennwand geteilt. Auf der einen Seite befand sich der „Arbeitsbereich“ mit 6 PCs in einer Reihe und noch 2 weiteren in den Ecken und einem großen Drucker. Für mehr hätte der Platz auch nicht gereicht. Auf der anderen Seite der Trennwand 2 weitere PCs an größeren Tischen an denen die Kunden betreut wurden.

Meine Aufgabe waren unter anderem die Homepage der Company J&F Plaza zu aktualisieren und zu verwalten, J&F Plaza auf mehreren Immobilien-Seiten im Internet zu vertreten, Flyer mit neuen Immobilien für Kunden zu erstellen und im Internet Recherche zu Immobilien, teils angepasst auf spezielle Wünsche einzelner Kunden, zu betreiben. Die Kommunikation, sowohl mit meinem Vorgesetzten als auch meinen Kollegen, fand nur auf Japanisch statt. Zuerst gab es zwar ein paar kleinere Probleme vor allen Dingen mit den japanischen Fachwörtern im Immobilienbereich, aber nach den ersten paar Wochen waren die neuen Vokabeln schnell im Wortschatz aufgenommen.

Jetzt ist das Praktikum auch schon vorbei. Ich hatte eine echt tolle Zeit, die leider wie im Flug verging und ich kann jedem nur empfehlen, den Schritt zu wagen und selbst ein Praktikum im Ausland zu machen! Die Erfahrungen, die man dabei sammelt, werden einem, meiner Meinung nach, ein Leben lang von Vorteil sein!

Japan-Aufenthalt - Foto: Lara Makowski
Oktoberfest in Tokyo - Foto: Lara Makowski
Aber meine Zeit in Japan ist noch lange nicht vorbei! Neben dem Praktikum habe ich natürlich auch andere tolle Dinge bis jetzt erlebt! Letzte Woche war ich zum Beispiel auf einem „Oktoberfest“ mitten im August und mitten in Tokyo! In einem Park nahe des Tokyo Towers waren kleine Zelte, viele Bierbänke sowie Buden mit Information und Essen und Trinken aufgebaut. Es gab auch eine Bühne auf der Oktoberfest ähnliche Musik gespielt wurde. Auch auf Deutsch aber mit starkem japanischen Akzent. Der Ententanz wurde auch gespielt und es gab sogar Japaner in nicht ganz echten Lederhosen die dazu getanzt haben! Als Verpflegung gab es vor allen Dingen Würstchen, aber auch Brezel, „Bayern-Käse“ und sogar Eisbein! Zu Trinken? Bier natürlich! Und zwar alle möglichen (vor allem bayrische) Biersorten! Es gab sogar, fürs Oktoberfest eher untypisch, Kölsch in der 0,33l Flasche. Ich als Kölnerin konnte natürlich nicht auf ein Kölsch verzichten. Die Preise waren allerdings ziemlich überteuert. So hat mein Kölsch 700 Yen (ca. 7 Euro) gekostet (ohne Pfand!) und ein 0,5l Glas Weißbier 1200 Yen, also ca. 12 Euro. Auf den Gläsern war allerdings Pfand, ich weiß aber nicht wie viel. Es war zwar ein teurer und auch recht kurzer Spaß, denn gegen 21:15 Uhr war bereits „Last Order“ und um 22:00 Uhr wurde man auf japanische Art höflich und freundlich und in aller Ruhe gebeten doch langsam das Gelände zu verlassen. Aber es war die Erfahrung, so seltsam sie auch war, auf jeden Fall wert!

An diesem Freitag, dem 31. August, muss ich mein kleines Apartment hier in Tokyo leider schon verlassen und am Sonntag, dem 2. September, geht’s dann ab mit dem Shinkansen ins ca. 500 km entfernte Kobe, wo ich dann am 4. September mein Auslandssemester beginnen werde! Ich bin zwar sehr traurig, dass ich mein geliebtes Tokyo und all meine Freunde hier verlassen muss, aber ich bin mir sicher ich werde in Kobe eine genauso gute, wenn nicht sogar noch bessere Zeit haben!

Vielen Dank fürs Lesen!

Bis zum nächsten Mal und dann aus Kobe!! „Mata ne!“

Eure Lara

Dienstag, 22. Mai 2012

Auslandsaufenthalt in Japan - Teil 1: Die Vorbereitungen

Foto (c) Lara Makowski
Gastautorin: Lara Makowski
(Gastbeitrag: Lara Makowski)

Hallo ihr Lieben!

Ich heiße Lara, bin 20 Jahre alt, komme aus dem schönen Köln und studiere dort an der Cologne Business School International Business mit der Spezialisierung East Asia Management im zurzeit 4. von insgesamt 6 Semestern. Im Studium inbegriffen ist ein mindestens 8-wöchiges Pflichtpraktikum und ein Pflichtauslandssemester, welches im 5. Semester zu absolvieren ist.

Nachdem ich schon ein paar Mal für kürzere Zeit als Tourist in Tokyo war, werde ich nun endlich für längere Zeit Anfang Juni im Rahmen meines Studiums für 8 Monate nach Japan fliegen. Dort angekommen werde ich zuerst mein Praktikum in Tokyo bei der Company J&F Plaza, einer Real Estate Agency, absolvieren und dann nach Kobe umziehen und dort ein Semester an der Konan University studieren. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, werde aber doch langsam auch ziemlich nervös! 8 Monate sind ja doch eine ziemlich lange Zeit!

Foto (c) Lara Makowski Aber der ganze Vorbereitungsstress wie Beantragen eines Visums und Suchen einer Unterkunft neben der noch bevorstehenden Klausurphase meines Studiums halten mich so sehr auf Trab, dass die Nervosität meistens fast völlig unterdrückt wird!

Wenn ihr Interesse und Lust habt könnt ihr mich ab heute gerne auf meinem Auslandsabenteuer begleiten und zwar ganz von Anfang an! Denn ich werde in regelmäßigen Abständen über meine Erlebnisse, Erfahrungen und das ein oder andere Abenteuer im Land der aufgehenden Sonne berichten und über ein paar nette "Begleiter" würde ich mich sehr freuen! "Ureshii!" wie man im Japanischen so schön sagen würde!

Also dann, bis zum nächsten Mal! "Mata ne!"

Eure Lara

Kleine Vokabelliste Japanisch
ureshii = glücklich, hier im Sinne von "Ich freue mich!"
mata ne = Bis bald!

Mittwoch, 28. März 2012

Amazon.de startet „Amazon Student“ Programm

(Pressemeldung: amazon, Luxemburg, 28. März 2012)
Amazon.de startet heute Amazon Student (www.amazon.de/student) – ein neues Programm für Studenten mit vielen Vorteilen. Studenten, die sich für das Programm anmelden, erhalten im ersten Jahr eine kostenfreie Amazon Prime-Mitgliedschaft (www.amazon.de/prime) im Wert von 29 Euro für die unbegrenzte Nutzung des Premiumversandes mit kostenloser Lieferung bereits am nächsten Tag. Ab dem zweiten Jahr erhalten Amazon Student-Mitglieder einen Rabatt von fast 50 Prozent auf die reguläre Prime-Mitgliedschaft für die nächsten vier Jahre – sie zahlen nur 15 Euro statt der regulären 29 Euro pro Jahr.

Amazon Student-Mitglieder erhalten zusätzlich einen um 20 Prozent erhöhten Eintauschwert für Produkte, die sie bei Amazon Trade-In eintauschen. Tauscht ein Mitglied zum Beispiel ein Videospiel mit einem Eintauschwert von 10 Euro ein, so ergibt sich ein zusätzlicher Gutschein in Höhe von zwei Euro. Mit dem Service Trade-In (www.amazon.de/tradein) können Kunden gebrauchte Bücher und Videospiele einschicken und im Gegenzug dafür Amazon.de-Gutscheine erhalten. Die Gutscheine können nicht nur für Bücher und Videospiele eingelöst werden, sondern sind für Millionen von Produkten aus derzeit 25 Produktkategorien gültig.


"Beim Einkauf wollen Studenten Zeit und Geld sparen. Sei es ein Laptop, Lehrbuch, Smartphone, Videospiel oder Snacks für die nächste Uni-Party – die Anschaffungen sollten das Studentenbudget schonen und schnell geliefert werden", sagt Ralf Kleber, Geschäftsführer der Amazon.de GmbH. "Und mit dem Studentenbonus für Trade-In erhöht sich der Erlös bei jedem Tausch noch um 20 Prozent."

Die Anmeldung zum Student-Programm ist kostenfrei, schnell und unkompliziert: Studenten melden sich mit ihrer Universitäts-E-Mailadresse an und können dann sofort auf Shoppingtour gehen. Die Mitgliedschaft kann zu jeder Zeit ohne Angabe von Gründen und ohne Kosten und Fristen gekündigt werden.

Weitere Informationen sowie Anmeldung zum Student Programm unter http://www.amazon.de/gp/student/signup/info

Dienstag, 20. Dezember 2011

Studentenjobs – Als Freelancer durchstarten

(Gastbeitrag: Marianne Radünz)

Als Student sitzt das Geld ja meistens nicht so locker. Abhilfe schafft hier ein gut bezahlter Studentenjob. Was in Großstädten in der Regel keine große Hürde ist, ist in kleineren Uni-Städten, in denen es eine Übernachfrage an Jobs gibt, durchaus für viele Studierende ein Problem. Das drückt zum einen den Stundenlohn, zum anderen werden Hilfskräfte teils schon aus geringen Gründen entlassen. Unter Umständen steckt man letzten Endes mehr Energie in die Jobsuche als man Geld verdienen kann. Natürlich kann man sich einen Aushilfsjob als Kellner oder auch an der Kasse des örtlichen Discounters suchen, interessanter ist jedoch, als Freelancer Projekte für unterschiedliche Unternehmen zu realisieren. So kann man bereits in relevanten Bereichen praktische Erfahrungen sammeln und sich Referenzen und Businesskontakte von diversen Unternehmen erarbeiten. Gerade für Studenten wird diese Art des Nebenjobs zunehmend lukrativer.

Als Freelancer kann ein Student weitaus flexibler arbeiten und sich die benötigte Zeit frei einteilen, was besonders vielen im stressigen Uni-Alltag entgegenkommt. Es entfallen die Anfahrtswege, jedoch ist beim Homeoffice die Motivation eine Hürde für viele. Für zahlreiche Studenten ist es kaum vorstellbar, von zuhause aus tätig zu werden, weil das eigene Heim ein Ort der Entspannung bleiben soll. Für andere ist es der bequemste Weg, in den eigenen vier Wänden das Geld zu verdienen.

Der Fachkräftemangel ermöglicht es vielen arbeitswilligen Studenten, vor dem Abschluss des Studiums schon sehr interessante Projekte zu realisieren. Um diese Projekte auch zu finden, bieten sich das Internet mit zahlreichen Jobportalen, aber auch Projektvermittlungsplattformen an, bei denen man sich anmeldet und sich auf eingehende Projekte bewerben kann. So kann man die aufwendige Akquise für geeignete Jobs und Projekte zumindest minimieren, wenn auch noch nicht vollständig aufgeben.

Hier besteht für Studenten die Chance, die Theorie des Design- oder IT-Studiums auch in die Praxis umzusetzen und sich während der Arbeit weiterzubilden, den Lebenslauf zu verbessern und den eigenen Horizont zu erweitern.

Ausländische Studenten, die ein oder mehrere Semester in Deutschland studieren, können sich als Freelancer im Übersetzungsbereich betätigen und so die nötigen Euros dazuverdienen.

Um als Student aktiv werden zu können, muss vorab ein Gewerbe als Kleinunternehmer angemeldet werden. Der Gewinn darf laut der Regelung bei einem Studenten der BaföG erhält, nicht mehr als 3880 Euro pro Jahr betragen, ansonsten muss der Student mit einer Reduzierung oder dem Wegfall des BaföG-Satzes rechnen. Allerdings können, anders als bei einem Nebenjob als Angestellter, alle Kosten, die zur Ausübung der Tätigkeit als Freelancer notwendig sind, als Werbungskosten von den Einnahmen abgesetzt werden. Neben der Einkommensgrenze des Amtes für Ausbildungsförderung, gibt es ebenfalls Einkommensgrenzen bis zu denen keine Umsatzsteuer gezahlt werden muss. Dies ist die sogenannte Kleinunternehmerregelung.

Auch für Arbeitsgeber ist es vorteilhaft studentische Freelancer zu beschäftigen, weil man für sie keinen Arbeitsplatz schaffen muss, keine Sozialabgaben zahlen muss und auch kein Kündigungsschutz besteht.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Auslandsaufenthalt in China - Teil 7: Richard Hine

(Gastbeitrag: Richard Hine)

Jump into Qingdao

You’re in the last semester of your University career and the unemployment rate for those under the age of 25 is around 54%, what do you do? You forget about the lack of future prospects for awhile by distracting yourself with a few final months of uninhibited partying. But then you see graduation coming at you like a freight-train without brakes and you realize that because you spent four years getting a history degree, and don’t intend to go to law school immediately, that the start of your post-university life is going to look like Dustin Hoffman’s in The Graduate (minus the sexy Cougar, which means it’s going to suck).

Foto © Richard Hine

Just when you’ve given into the un-romantic prospect of living in your mom’s basement while working at a bar down the street, the University’s Business Department sends you a campus wide email about educating yourself to become “China Ready.” Like most campus wide emails you don’t open it immediately, but then your dad tells you that as a graduation gift you can have plane ticket anywhere in the world. You still don’t open the email though because, who would want to go to China when they could back-pack around Europe and meet all sorts of other interesting American students doing the same exact thing?

But then you realize that going to Europe would only be an extended holiday and the largest cultural differences you would learn there would be what types of alcohol are favored in each country. So you search through a few weeks of past emails and find the one about studying in China, but by this time you’ve already missed the information session so you have to arrange a private meeting, it’s all good though because the guy is really excited to get a response since only four people showed up to the first session. You meet him for coffee and discuss your options for studying abroad as graduate. He recommends an internship, and it doesn’t sound like a bad idea, so you take the brochure’s he gives you and tell him you’ll email him your CV so he can help guide you with the decision making process.

You throw the brochures on your bedside table and forget them for a week, but then someone asks you what you’re doing after you graduate and all you can do is shrug your shoulders, so you decide to actually read them. You do a little internet research on the internship mediation companies you can apply to and on the cities you have the possibility to live in. Qingdao sounds like a pretty cool city (they have a brewery) so you decide to apply to Intern China and within a week you hear back from a guy named Jaime Bettles, who sends you really nice emails that make you more and more excited about the prospect of living in China. You send him your CV and tell him you want to stay for four months in an apartment because you need your space and don’t want to wake a host family up at all hours of the morning. He’s says he likes your application and asks you to pick around ten internships from a list of name-less descriptions. You decide to apply for a couple of law firm internships, because maybe you will go to law school after all, but then some media companies peak your interest so you throw them in at the end.

A couple weeks later, Jaime emails you back to tell you that he thinks one of the media companies would be best for you – they’re a local magazine with a laid back environment, and you agree because you’re actually quite happy you won’t be working in a law firm. He puts in you touch with the company, it’s called Redstar and for minute you think you’ll be working for a propaganda rag, but then you talk to the editor of the magazine and he’s from Wales and tells you that the company is guide magazine for expats – Qingdao’s version of TimeOut. The editor says they would be glad to have you for four months and you begin to get excited at the prospect of doing some writing, though you know you’ll be getting your fair share of coffee for the bosses.

One month, a check to cover rent and internship processing fees, and a four hour line at the visa office in New York City later you arrive in China on the July 4th – the irony is not lost on you. You’re greeted at the airport by a tiny German girl, thrown into a bus, then dropped off at your apartment, you have no idea where you are or what has happened in the last twenty hours. You wake up in unknown place, put on a shirt and tie then walk down to the street. You hail a taxi after a while and give the driver a piece of paper with the address of the Intern China office; you still have no idea where you are. You walk into the Intern China office and it is full of other prospective interns who are as blurry-eyed as you. After a brief getting to know each other period, you all exchange numbers and then are shipped off for your different meet and greets with the companies you will be working for. About half of the interns you have just met will be your new friends.

You arrive at your new office and finally meet the boss you’ve been emailing for the last three months, he immediately tells you to lose the tie. You take and instant liking to him and are happy that you get to wear jeans and sandals to work. You discuss what your job will be with the company and are told to come back at ten the next morning. Deciding to head back to your apartment by bus, it is the first time you experience a rush hour in Qingdao; three of the largest cans of sardines you have ever seen pass before you have the courage to fight your way into one of them. A half-hour later you arrive at your apartment after suffering through the stagnant July bus-air that carried you to this final destination. Your shirt now looks like you ran home.

Later that night you decide to take a walk in the areas that surrounds your apartment complex. Stares from stranger on the street, looks full of confusion and curiosity greet you throughout your walk while each child that you pass point and then shout something to their parents – you will later learn this word mean ‘foreigner.’ For the first time in your life you are beginning to sense what it feels like to be a minority, and the feeling is shit. You stop into a restaurant and order by pointing at unknown characters on a menu, just praying that it is something pleasantly edible. Thoughts race through your head that you will never be used to living in China, it is too different and the people too unfriendly and weary of ‘foreigners.’ You go back to the apartment and think about everyone and everything that you miss from home; then you go to sleep.

You wake up to a sunny but cold morning in October; the last of your three alarms is screaming that it is now 8:30. You wake up and go through your normal pre-work routine, then run down to the convenience store beneath your home. You grab a bottle of water and say hello to the guy behind the counter then start walking towards the bus stop, waving at some people who are doing their morning exercises in the apartment complex courtyard. You hop on the usual bus, settle into a seat, and throw your iPod ear buds in to pass the time it takes to get to work. Arriving at work a little before ten, you make a coffee and turn on your lap-top to start the day’s assignments. Lunch roles around a quick two hours later and you and some co-workers go down to the market across the street to bring a healthy amount of cheap delicious food back to the office. The lady you visit almost every day to buy lunch from smiles and starts preparing the usual, (some rice with fish-flavored pork) while you two have quick talk full of simple pleasantries.

The rest of the work day goes by quickly and afterwards you walk down to language school you teach English at. The four cute little four year olds who you teach greet and hug you before the start of two hours of lessons, games, and songs. The class ends with you promising to pick each kid up and hang them upside down, the parents love you for teaching their children and letting them have fun. After class you call your friends and meet them at street BBQ for dinner. Once at the restaurant, those who can speak the best Chinese do all of the ordering. During dinner you get a phone call from a friend in your apartment building that you met by chance, he asks you to join him and his family for a day-hike at the local mountain. Ever since you met him and his wife, they’ve invited you into their home several times and now refer to you as their son’s uncle. Your friend usually tries to talk you into considering a job in international trade while the two of you run and play basketball, and you politely tell him you’ll consider it.

After dinner of few of your friends with host families head home because they told them they wouldn’t be out too late, the rest of you go to a local bar to have a couple drinks and talk for a while. Most of the conversation focuses on the last weekend’s trip where you and eight others climbed the 7,000 steps leading up to Mt. Tai. Waking up at five in the morning, while the wind was still blowing the night’s frost through everyone’s thin layers of clothing, you climbed for twenty minutes to see the sun smile for the first time of the day. You laugh with your friends at the hilarity of the crowd that was there to watch the sunrise with you – thousands of Chinese tourists dressed in the same rented winter military jackets. You finish your drink and then everyone parts ways, it is only Thursday and most of you have to work in the morning.

You hail a taxi and tell the driver the address of your home, making sure he takes the quickest route instead of the meandering route for tourists. Back in your in apartment you set the alarms for the morning and lay down to go to sleep. You remember every early thought you had about wanting to leave this place, every frustrating moment on a rush hour bus, or miscommunication with a waiter or taxi driver. Thoughts of each new friend you met here race through your mind, as does the sad prospect of leaving them. You see how silly it was to have been so concerned with leaving this place in the first couple weeks you were here and now how cruel it is that this early wish has been granted at a time when you’ve grown to love it here.

RJ Hine

Montag, 10. Oktober 2011

Master oder Promotion im Ausland? Große Studienmesse in Frankfurt

(Gastbeitrag: Björn Schlesinger, QS Topgradschool)

Viele Wege führen ins Ausland, doch wie finde ich den für mich richtigen? Praktikum, Auslandssemester oder vielleicht doch ein ganzes Studium?

Bei der Entscheidung für ein weiterführendes Masterstudium oder Promotion im Ausland bietet die Studienmesse QS World Grad School Tour alle Infos direkt aus erster Hand von Universitäten aller fünf Kontinente. Zu Gast sind in diesem Jahr u.a. führende europäische Business Schools, wie beispielsweise IE, EM Lyon, HEC, St. Gallen, ESSEC, Cranfield und Manchester. Der Eintritt zu der Messe ist frei.

Die Veranstaltung bietet Studenten, Absolventen und Berufstätigen Informationen zu Master- und Doktorats-Programmen in Deutschland und der ganzen Welt. Repräsentanten und Alumni weltweit führender Universitäten und Business Schools beraten persönlich über Ihre konsekutiven und nicht-konsekutiven Programme, Zulassungsvoraussetzungen sowie Stipendien. Die Vielfalt der Programme reicht dabei von kreativen Studiengängen, IT und Managementkursen. In diesem Bereich ist die QS World Grad School Tour in diesem Jahr besonders stark vertreten und bringt Studenten, die an einem wirtschaftlichen Studium interessiert sind, sieben der Top 20 gerankten europäischen Business Schools nach Frankfurt.*

Zum Beginn der Messe findet um 13:00 Uhr zusätzlich ein Infoseminar mit dem Titel „Understanding the Application Process“ statt, in dem Zulassungsbeauftragte der Universitäten Bewerbungstipps aus erster Hand geben.

Zu den Ausstellern gehören in 2011 unter anderem: IE Business School, Universität St. Gallen, University of New South Wales, EM Lyon Business School, Grenoble GGSB, ESSEC Business School, HEC Paris, NYU Tisch, Cranfield University, City University of Hong Kong, CEU, University of Edinburgh, Hult, EDHEC Business School, Università Commerciale Bocconi, Kühne Logistics Universität und viele mehr …

Der Eintritt zu der Messe ist frei. Besucher können sich vorab online auf www.topgradschool.com registrieren.

*Quelle: QS Global Top 200 Business Schools Report

Termin und Programm
Frankfurt - Samstag, den 22. Oktober 2011
Messe Frankfurt – Congress Center, Saal Harmonie
Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt
13:00 – 14:00 Uhr – Seminar „Understanding the application Process“
14:00 – 17:00 Uhr – Messe



Weitere Messen und Karriere-Messen findest du auch in der Karrieremessen-Übersicht von Studentenpilot.de.


Dienstag, 4. Oktober 2011

Wir verschenken 10 Eintrittskarten zur Messe MASTER AND MORE

MASTER AND MORE Messe 2011
Schaust du auch öfter mal in unseren Veranstaltungskalender für Karriere-Messen? Dann weißt du, dass Ende November die Messe MASTER AND MORE in Berlin, Münster und Stuttgart stattfindet.

Diese Messe richtet sich an Interessenten für Master-Studiengänge: Im Rahmen der Veranstaltung stellen sich nationale und internationale Hochschulen vor und informieren über ihre Studienangebote.

Neben der Möglichkeit, die ausstellenden Hochschulen genauer unter die Lupe zu nehmen, kannst du auch Vorträge zu Themen wie Master-Studium im Ausland, Hochschulrankings, Finanzierung, Einstiegsgehälter usw. besuchen. (Natürlich kannst du dich auch jederzeit auf Studentenpilot.de über diese Themen informieren. :)

10 Freikarten zur MASTER AND MORE
Die Messe interessiert dich? Dann haben wir gute Nachrichten: Wir haben insgesamt 10 Freikarten für euch ergattert, die wir gerne verschenken möchten.

Wenn du eine dieser Freikarten haben möchtest, dann schick uns eine E-Mail mit dem Betreff "Freikarte MASTER AND MORE" an die folgende E-Mail-Adresse: mediasalesservice+MASTER@googlemail.com

Einsendeschluss ist der 1.11.11 - danach losen wir unter allen Einsendern die 10 Glücklichen aus, die je eine Freikarte erhalten. Viel Glück!

PS: Lust auf mehr? Dann schau dich mal bei unserer Gewinnspiel-Suche um!

Dienstag, 20. September 2011

Auslandsaufenthalt in China - Teil 6: Samuel Jung

(Gastbeitrag: Samuel Jung)

Foto © Samuel Jung
Als ich nach langer Zeit in Südafrika 2009 zurück in meine deutsche Heimat kam, begann ich mein Studium, International Business Economics an der Martin-Luther-Uni Halle. Da ich nach 4 Semestern der Theorie müde war, fasste ich den Entschluss, in Ostasien ein Praktikum in einem nennenswerten Zeitraum zu absolvieren. Über die Vermittlung von InternChina kam ich an meine spannende Position bei einer deutsch-chinesischen Unternehmensberatung in Qingdao im Osten Chinas. Derlei Vermittlungen sind unter anderem deswegen hilfreich, da die chinesische Bürokratie wesentlich komplizierter als unsere deutsche ist und man zum Beispiel bei der Registrierung als Ausländer bei der örtlichen Polizeistelle Hilfe braucht. Besonders dann, wenn man nur mäßig Chinesisch spricht. Außerdem bringt es einige Hürden mit sich, eine Wohnung anzumieten oder ein Visum zu beantragen, die man mit den richtigen Tipps aber leicht überspringen kann.

China ist für mich aus vielen Gründen ein spannendes Ziel: Natürlich bietet die imposante wirtschaftliche Entwicklung Chinas, ihre Schattenseiten und großen Vorzüge, viel Lernstoff, der in mein Studium passt. Doch mich interessiert stark, wie dieser viel diskutierte und oft auch breitgetretene Fakt das Leben der Menschen beeinflusst. Dazu kommt, dass China sich oft genug starke Angriffe gefallen lassen muss, die vermeintlich antidemokratische Haltungen vorwerfen. Zu wenige haben sich bislang auf den Weg nach Fernost gemacht, um zu sehen, wie es wirklich ausschaut und wir, die wir diesen Schritt gewagt haben, erleben ein weltoffenes, kulturell reiches Land, mit Menschen, mit denen man natürlich auch über Politik diskutieren und das ganz normale Alltagsleben von jungen Menschen leben kann.

Ich habe bereits in den USA und Südafrika gelebt und gelernt und oftmals erkenne ich zu diesen Ländern keine großen Unterschiede. Bis auf folgende, eher alltägliche Dinge, die China so interessant machen: Das Essen ist unfassbar vielfältig. Oftmals kann ich mich gar nicht entscheiden oder habe ganz einfach noch nie von derlei Speisen gehört. Wir „Langnasen“ sind auch in Metropolen wie Qingdao, mit seinen 8,5 Mio. Einwohnern, eine Sensation. Besonders wenn wir in der Gruppe unterwegs sind, kommt es mitunter schnell dazu, dass sich Menschen um uns scharen, Fotos mit uns machen wollen oder einfach darauf neugierig sind, woher wir kommen und was wir in China machen.

Wer also den größtmöglichen Exotikfaktor, eine spannende, völlig andere Kultur sucht und dazu noch ein begrenztes Budget hat, sollte nach China gehen. Es gibt kaum andere Orte, an denen man so viel Neuem begegnet, dabei den gewohnten Lebensstandard hält und im Alltag kaum Geld ausgibt. Verglichen mit unseren Preisen ermöglicht das Leben in China enorm viele Freiräume: Alltägliche Dinge kosten umgerechnet kaum Geld. Ein Auszug: Busfahrt 0,10 €, Taxifahrt 1 bis 2 €, eine volle Mahlzeit 1 €, DSL-Flat 11 € pro Monat. Die Liste setzt sich so fort, sodass China gerade für Studenten das perfekte Ziel ist.

Ich kann jedem, egal welchen Studienfachs, nur empfehlen, China für sich zu entdecken. Man spürt förmlich den Neubeginn im Land, kann durchaus einige Abenteuer erleben, bereichert sein Studium durch Praktika und schont dabei den ohnehin löchrigen Geldbeutel.

Samuel Jung
Martin-Luther-Universität Halle

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Rubrik Auslandsaufenthalte auf Studentenpilot.de

Montag, 12. September 2011

Auslandsaufenthalt in China - Teil 5: Ben Rigby

Foto © Ben Rigby
(Gastbeitrag: Ben Rigby)

Grüße aus der vielleicht schönsten Küstenstadt Chinas

Wie die meisten Studenten fragte ich mich, was ich über die Sommersemesterferien machen könnte. Anstatt in den Urlaub zu fahren oder einen Nebenjob zu suchen, dachte ich mir, sollte ich etwas Außergewöhnlicheres, etwas Spektakuläres machen. Da ich gerne Reise, war ich heiß auf einen echten Kulturschock - und nun sitze ich im 16. Stock in Qingdao, mit meinem spektakulären Blick auf das Meer!

China war für mich schon immer ein fernes Land, das auf Entdeckung wartete. Nach einigen eher erfolglosen Stunden im Internet, landete ich schließlich auf der Seite von „Intern China“, geführt von Jamie Bettles, der wie ich aus Sheffield kommt (klein ist die Welt). Und wie es das Schicksal so wollte, war er gerade auf der Suche nach einem englischen Praktikanten. Und ehe ich mich versah, saß ich in diesem unglaublich „sicher“ ausschauenden russischen Flugzeug nach Qingdao.

Qingdao ist eine unglaubliche Stadt! Keiner meiner Freunde hatte je etwas von ihr gehört, und doch zählt sie stolze 8,5 Millionen Einwohner. Qingdao war zu den Olympischen Spielen 2008 Austragungsort der Segelwettbewerbe und liegt direkt am Meer. Wunderschöne Strände runden das moderne, ziemlich saubere Stadtbild ab. Es ist lustig all die europäischen Bauten in der Altstadt zu sehen, es sind die Überbleibsel aus der deutschen Kolonialzeit.  Man fühlt sich schon fast heimisch.

Am stärksten hat mich der Verkehr hier schockiert. Da ich zuvor noch nie in Asien war, kannte ich die Verkehrsverhältnisse nur von Erzählungen und Videos. Aber das live zu sehen ist schon „interessant“. An das ganze „Gehupe“und „Gedrängel“ muss man sich als Engländer erst mal gewöhnen. Aber immerhin beachten sie die Ampeln, das scheinen sie den Spaniern schon einmal voraus zu haben. Positiv ist auf jeden Fall, dass die öffentlichen Verkehrsmittel sehr günstig sind, die 30-minütige Busfahrt zur Arbeit kostet mich nur ca. 15 Cent. Was mir hier auch noch super gefällt, ist das unglaublich leckere, abwechslungsreiche und günstige Essen. Für 3-5 Euro kann man sich in der Regel in einem Restaurant satt essen. Mag man es etwas abenteuerlicher, so geht man zum Street-BBQ und bezahlt für ein „All You Can Eat“-Abendessen mit reichlich Bier um die 3 Euro. Das berühmte Tsingtao Bier ist ebenfalls sehr schmackhaft und erleichtert einem Engländer das Leben in Qingdao doch sehr.

Ich kann ein Praktikum in China und vor allem in Qingdao absolut weiterempfehlen. Es ist eine großartige Erfahrung. Man lernt so viele Leute aus aller Welt kennen und verbringt eine wahnsinnig schöne Zeit hier.

Schöne Grüße aus Qingdao
Ben Rigby
The University of Sheffield

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Montag, 22. August 2011

Auslandsaufenthalt in China - Teil 4: Sophie M. Giessner

Mein Weg nach China
(Gastbeitrag: Sophie M. Giessner)


Hallo liebe Studenten, hallo liebe Leser!

Foto © Sophie M. Giessner
Während meines zweiten Semesters verachte ich ein zweimonatiges Praktikum im Marketing- und Salesbereich eines internationalen Krankenhauses in China. Wie es dazu kam, was sich mir für Steine in den Weg legten und was ich für Erfahrungen gemacht habe, erfährt ihr in einem kleinen Bericht von mir, Sophie M. Giessner.

Vorbereitung:

Ich war ziemlich knapp dran mit der Organisation eines Praktikums und wusste auch nicht wirklich, in welche Richtung es gehen sollte.
Da kam mit die Idee von  der Praktikumsbeauftragen meiner Uni sehr gelegen, mein Praktikum doch im Ausland zu absolvieren und die zündende Idee hatte sie auch noch: Frank Lenhardt, Direktor einer Praktikumsvermittlungsagentur für China. Ich bekam seine E-Mail-Adresse und setzte mich noch am gleichen Tag hoffnungsvoll mit ihm in Verbindung. Er schrieb mir auch sogleich eine sehr lange und ausführliche Nachricht zurück, in der er mir alle Fragen sehr genau beantwortete. Ich war begeistert!

Ich interessierte mich sehr für die Kultur, zugleich sah ich bereits den Chinaaufenthalt auf meinem Lebenslauf. Nur eine nicht unwesentliche Tatsache trübte meine Gedanken an China: der Preis.

Man hatte bei „Internchina“ die Möglichkeiten sich aus verschiedenen Optionen seinen Aufenthalt individuell zusammen zu buchen und meine bevorzugtesten Optionen waren zu gleich die Teuersten.  Für die Hauptsaison in einem Apartment, täglichem Sprachkurs plus die Standardleistung von „Internchina“ wie Praktikumsvermittlung, Abholung vom Flughafen etc. kam ich auf die stolze Summe von knapp dreieinhalbtausend Euro, zuzüglich der Flug. Da ich mir das Praktikum weitestgehend selbst finanzieren musste, sah ich die Idee schon in weiter Ferne.

Ich besprach mit Frank meine Befürchtung und fragte ihn, ob er mir im Preis entgegenkommen könne, sollte ich andere Studenten anwerben, mit mir zusammen das Praktikum zu absolvieren. Er war einverstanden und innerhalb kürzester Zeit überschlugen sich die Dinge. Ich erzählte einigen Mitstudenten von meinen Plänen und ich hatte Glück, bei zwei Männern aus meinem Kurs war ein Auslandspraktikum in China genau das Richtige.

Wenige Tage später hielt Frank eine sehr gelungene Präsentation in der bbw, um neue Studenten für China zu akquirieren. Nach der Präsentation gingen wir zu dritt zu ihm und klärten in einem ausgiebigen Gespräch alle Einzelheiten. Eine ungefähre Summe wurde genannt, die meine Hoffnung maßlos überstieg und Details und das weitere Vorgehen wurden besprochen.

In den nächsten Tagen wurden uns einige Praktikumsmöglichkeiten vorgeschlagen und wir entschieden uns für ein Praktikum in der Marketing- und Sales-Abteilung in einer privaten Klinik in der chinesischen acht Millionen-Metropole Qingdao. Die Frage war noch offen, ob uns das Krankenhaus auch alle drei nehmen und ob wir bezahlt würden.

Mit der Bezahlung ist es in China etwas anders. Nach chinesischen Maßstäben müssen Praktikanten eigentlich selbst Geld zahlen, um ein Praktikum in einem Unternehmen absolvieren zu können. Man solle ihm ja was beibringen, dafür müsse er ja dann auch zahlen. Das ist bei chinesischen Studenten gängiges Verfahren, bei Europäern ist das etwas anders. Da akzeptiert man es auch, ihnen etwas beizubringen, ohne eine Bezahlung zu verlangen, nach einigen Verhandlungen haben wir drei es sogar geschafft, 100 Euro im Monat zu bekommen, was eine Menge Geld in China ist (ein normaler Angestellter bekommt durchschnittlich ca. 150 Euro im Monat).

Nach einem Telefoninterview bekamen wir drei auch die Zusage für das Praktikum (naja, ehrlich gesagt wurden die beiden Jungs interviewt, ich bekam aufgrund meiner blonden Haarfarbe einen Bonus und wurde auch ohne Bewerbungsgespräch genommen).

Am 1. Juli 2011 würde es losgehen. Uns blieb nur noch knapp ein Monat Zeit, ein Visum zu beantragen und die Flüge zu buchen. Es ging zum Glück alles glatt über die Bühne. Der Flug war lang, aber angenehm. Was nicht zuletzt an der Serviceorientiertheit der China Air lag.

Ich musste in Shanghai umsteigen und verbrachte die nächsten sechs Wartestunden mich mit dem chinesischen Internet bekannt zu machen, die wenigsten Seiten funktionierten.

Mein erster Eindruck:

Als ich in Qingdao ankam, goss es aus Kübeln - im Ernst, ich dachte die Welt geht unter. Niemals zuvor habe ich solche Regenmassen miterlebt. Ich wurde pünktlich vom Flughafen abgeholt und es ging mit dem Bus weiter in die Innenstadt, wo ich wohnen sollte. Im Bus konnte ich mich gleich mit den Gewohnheiten der Chinesen vertraut machen und war, sagen wir mal, überrascht.

Ich will nicht sagen, dass ich blauäugig nach China gefahren bin, im Gegenteil, ich habe mich über alle möglichen Quellen über die Gewohn- und Gepflogenheiten der Chinesen informiert und kann alle Go- und NoGoes auswendig. Aber was man live vor Ort erfährt, kann kein „Umgang mit chinesischen Geschäftsleuten“ erklären.

Es wurde geröchelt, gerotzt gedrängelt und geschubst. Irgendwie musste ich auch lachen, so absurd kam es mir zu Beginn vor. China ist wirklich eine komplett andere Kultur, als unsere westliche. Mehrmals wurde ich beinahe von vorbeirasenden Autos umgefahren, denn Rücksicht wurde nicht genommen.

Eins lernte ich: In einer solchen Millionenstadt ist sich jeder selbst am Nächsten. Allerdings alles wurde mit einer solchen Freundlichkeit gemacht, dass man (beinahe!) wohlwollend über die Missetaten hinwegsehen konnte. Jeder lächelte und strahlte, vor allem uns Europäern wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Blonde Haare, blaue Augen?! Wow! Du wirst geliebt! Da wird dann wohlwollend über die westlich große Nase hinweggeschaut.

Trotz dessen sich China durch die Industrialisierung sehr westlich orientiert hat und die Chinesen mittlerweile auch in 132 Länder unter Kompromiss Urlaub machen dürfen, sind Europäer eine kleine, beinahe eine große Sensation. Du wirst angestarrt, fotografiert und sogar angefasst. Abends im Club gibt’s Getränke umsonst und im Restaurant wirst Du bevorzugt behandelt.

Einerseits genieße ich natürlich eine solche Aufmerksamkeit, anderseits steh ich dem Ganzen etwas skeptisch gegenüber. Meines Erachtens verkaufen sich die Chinesen mit solch unterwürfigen Gesten unter Wert und man merkt durch ein solches Verhalten, dass sich das einst so arme Schwellenland trotz einer Wachstumsrate von knapp 9,5% (vgl. Deutschland 3,6%) noch in der Entwicklung befindet.

Das Praktikum:

Jeden Morgen hieß es um sechs aufstehen, um unseren Chinesisch Sprachkurs anzutreten, danach ging es dann weiter in die Klinik, um des nachmittags und abends das Marketing auf Vordermann zu bringen. Ein Uniprofessor war vor meinem Chinaaufenthalt so nett, mir eine sehr hilfreiche Publikation zu empfehlen: „Vom Umgang mit chinesischen Geschäftsleuten“ vom DIHK.

Auf 124 Seiten bekommt man einen ungefähren Eindruck auf was die Chinesen im Geschäftsleben Wert legen und was sie als „Gesichtsverlust“ auffassen (Anm. „Konflikte, Probleme und Unangenehmes werden möglichst nicht angesprochen, auch beschwert sich der Chinese nicht, wenn ihm etwas missfällt. Wer meckert riskiert sein Gesicht zu verlieren […]“ 1)

Auch Greg und Kobe, mit denen ich zusammen in China war, haben sich belesen und wir legten die chinesische Knigge-Regeln zusammen und fühlten uns einigermaßen vorbereitet. Wir einigten uns darauf erst einmal abzuwarten, wie die Chinesen uns gegenübertreten würden und uns anzupassen, ohne jedoch unsere europäischen Wurzeln zu vergessen, denn immerhin haben sie ja Europäer in ihrem Unternehmen eingestellt, um sich von unserem Arbeitsstil inspirieren zu lassen.

Der Sittenunterschied war jedoch nicht so schlimm wie erwartet, was vermutlich auch an dem internationalen Standard unserer Klinik lag. Unser Chef war sehr offen und zudem auch sehr westlich orientiert. Er erzählte uns, dass er viele Jahre in Texas lebte und zudem auch nur ausländische Patienten in seiner Klinik haben möchte, Chinesen hätten nicht das nötige Kleingeld. Nur beim Arbeitsstil machten sich seine chinesischen Wurzeln durchaus bemerkbar.

Nach einer kurzen Einführung der Klinik wurde uns gesagt, was wir grob zu tun hätten. Wir sollten Kunden akquirieren - neue gewinnen, alte erneut anwerben. Zudem sollten wir andere Unternehmen besuchen, unsere Klinik vorstellen und Geschenke vorbeibringen (richtig gehört: Geschenke vorbeibringen).  Soviel zu unseren Aufgaben! Mit diesen vagen Informationen versuchten wir uns erste  Informationen von der Homepage und irgendwelchen Broschüren zu holen, sodass wir überhaupt einen Anhaltspunkt hatten, was die Klinik machte und was wir den Kunden erzählen sollten.

Da wir im Vorfeld schon wussten, dass in China Aufgabenstellungen eher larifari gegeben wurden, haben wir uns die ersten Tage selbst Arbeit  gesucht und uns an die Korrektur der Homepage gemacht. Wir fragten unseren Chef, ob das in Ordnung wäre und er nickte es ab. Zudem schrieben wir Texte um, korrigierten Grammatik und verbesserten den Aufbau,  um zum Schluss unsere Vorschläge in einer Präsentation der Chefabteilung unserer Klinik vorzustellen (immer darauf bedacht, es wie Verbesserungsvorschläge aussehen zu lassen und nicht wie notwendige Korrekturen).

Darüber hinaus erstellten wir einen Telefonablauf mit möglichen Fragen und einer ungefähren Verlaufsvorgabe für ein Kundengespräch und verfassten einen Newsletter für Alt- und für Neukunden. Als wir nach zwanzig Stunden müheseligem Zusammensuchen von Informationen, Überarbeitung der Homepage, Verfassen von englischen Texten, vielen neuen Ideen und einem kleinem Businessplan in Sachen Marketing die Ergebnisse Dr. Lou präsentierten, kam raus: Die Homepage ist schon in Bearbeitung und beinahe fertig gestellt, Newsletter für Alt- und Neukunden existieren bereits und es gibt einen englischsprachigen Flyer, der alle Leistungen der Klinik aufgelistet hat.

Alle Arbeit umsonst und das obwohl wir jeden Abend Dr. Lou unsere am Tag erarbeiteten Ergebnisse präsentierten, er hat keinen Ton gesagt! Den Fehler wollten wir kein zweites Mal machen, wir beanspruchten Dr. Lou mehrere Stunden und zogen ihm alle Informationen aus der Nase, ohne Rücksicht auf seine Zeit o.s. Und endlich bekamen wir wichtige Informationen, mit denen wir uns auch bei einem persönlichen Vorstellen der Klinik etwas anfangen konnten, ohne uns maßlos durch Unwissenheit zu blamieren.

Das dachten wir jedenfalls in dem Augenblick ...

Eine Woche darauf sollten die ersten Kundentelefongespräche anfangen, in denen wir auch persönliche Treffen ausmachen sollten. Wir hielten uns an den von uns erstellten Ablaufplan und schafften es sogar, einige Termine klar zu machen. Teilweise verliefen die Telefonate gut, meist, wenn unser Gesprächspartner keine weiteren Fragen stellte, sondern uns einfach einen Termin gab. Anderseits gerieten wir ins Stocken, wenn wir die simpelsten Fragen nicht beantworten konnten oder wir gefragt wurden, weshalb wir einen Termin ausmachen wollten („Ähmm. Wie wollen unsere Klinik vorstellen und Geschenke vorbeibringen…?!“) Wir hatten einfach kein Hintergrundwissen, obwohl wir unser Bestes versuchten. Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch erwarteten wir die nächste Woche und die uns bevorstehenden Termine.

Am Montag wurden wir eingesammelt und fuhren in Begleitung einer Krankenschwester, die uns zu Beginn helfen sollte, zu  einem fünf-Sterne-Luxus-Superior-Hotel.

Mittlerweile gingen wir etwas emotionsloser an die Sache ran und widersprachen auch nicht, als diese durchaus passende Adresse einer „Ausländersammelstelle“ zum „Üben“ für uns Praktikanten genutzt wurde. Angefangen hat unser gelungener Auftritt,  dass wir keinen Ansprechpartner hatten. Es wurde ein Termin mit der Management-Abteilung gemacht, aber keiner wusste genau mit wem?!? Nach ewigem Hin und Her sind wir einer Dame aus der Personalabteilung zugewiesen worden, die sich mit „Sissi“ vorstellte. Wir haben kurz erklärt warum wir hier sind, danach hat unser Wissen aber auch aufgehört und die Krankenschwester übernahm das Wort in Chinesisch.

Ab und zu hat sich Sissi mit Fragen zur Klinik an uns gewandt, die wir aber alle nicht beantworten konnten. Sollte sich Sissi über den sehr amateurhaften Auftritt gewundert haben, hat sie es sich nicht anmerken lassen. Sie fragte freundlich interessiert nach Infomaterial, welches aber von der Klinik nicht wirklich existierte. Anstelle dessen überreichte ich ihr die Visitenkarte von unserem Chef (Anm. Visitenkarten überreicht man IMMER mit beiden Händen und nimmt diese auch so entgegen, studiert diese dann aufmerksam und legt sie voller Achtung auf den Tisch vor sich oder packt sie separat(!) in ein Visitenkartenetui - ansonsten wird es als respektlos gesehen und es droht Gesichtsverlust).

Nachdem wir in den kommenden Wochen die Informationsmaterialen fertiggestellt und den Prozess der Kundenakquise nach chinesischen Maßstäben optimiert haben, konnten wir während unseres Aufenthalts die Kundendatei an Klinikzuweisern nahezu verdreifachen. Da wir neben dem Praktikum auch fünf-Tage die Woche Mandarin-Unterricht hatten, haben wir nicht nur erste Einblicke in die chinesische Krankenhauswelt erhalten sondern auch unsere Sprachkenntnisse maßgeblich verbessern können.

Fazit:

Guanxi und Renqing = „Im chinesischen Kulturraum ist es sehr wichtig interpersonale Kontakte zu pflegen. Ohne ein funktionierendes Beziehungsnetz ist es vor allem für Fremde sehr schwierig in China Fuß zu fassen.“ 2)

Alles in Allem war es eine hervorragende Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Man lernt Sachen aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und man lernt auch, wie man Arbeiten eben nicht angeht und durchführt.

Auch wenn ich stark pauschalisiere, aber allein die Arbeitsweise- und Philosophie unserer Klinik und vieler Chinesen im Allgemein ist durchweg anders als in Deutschland. In China läuft alles langsamer, der Alltag ist hektisch, aber der Geschäftsprozess ist laaaangsammm. So langsam, dass man schon mal ungeduldig werden kann. Ich muss eingestehen, dass die Deutschen Kontrollfreaks sind, die im Akkord Arbeiten verrichten und minutiös ihre Zeit planen. Das ist allerdings das System das ich kenne und schätze und ich habe mich schwer getan, mich auf den chinesischen Arbeitsprozess einzustellen. So ist zwar die Arbeitszeit in China fast konkurrenzlos günstig, jedoch zwingen sowohl die mangelnde Eigeninitiative als auch die Produktivität jedes Einzelnen kulturell bedingt jeden Neuankömmling dazu, erst einmal umdenken zu müssen.

Im Fokus der chinesischen Lebens- und Arbeitskultur stehen eher zwischenmenschliche Beziehungen, die aus Sichtweise des westlichen Werteschemas eine Mischung aus Selbsterniedrigung und überschwenglichen Respekts vor einander darstellen. Schwer nachvollziehbar ist in unseren Kulturkreisen auch die hier noch tief verankerte Grundattitüde der „Überlegenheit des Wohlhabenderen“. Dies macht sich besonders bemerkbar, als dass man als Europäer wie eingangs erwähnt nicht nur bewundert wird, sondern auch mit besonderem Respekt und Hingabe behandelt wird – sei es durch schnellere Bedienung im Restaurant oder durch entsprechende Verhaltensmuster im öffentlichen Umgang miteinander.

Abschließend muss ich sagen, dass allein der vielzitierte „Clash of Cultures“ dieses Praktikum zu einer Lebenserfahrung gemacht hat, die sich zwar auch im Lebenslauf mehr als gut unterbringen lässt, aber vor allem als persönliche Erfahrung sehr wertvoll für mich war. Für jeden, der noch mit sich hadert, ob ein Auslandsaufenthalt – sei es als Praktikum oder vielleicht sogar als Auslandssemester – sinnvoll ist, kann ich solch eine Erfahrung uneingeschränkt empfehlen.

Natürlich helfe ich jedem gern, der ähnliches vorhat, mit Informationen oder Tipps, um den Einstieg in solch ein Praktikum so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Eure Sophie M. Giessner

Links zum Thema:
Rubrik Auslandsaufenthalte auf Studentenpilot.de

1) Dr. Sylvia Lott „Vom Umgang mit chinesischen Geschäftsleuten“ vom DIHK vgl. S. 24-25
2) Markus Eidam, freier Trainer und Coach in den Bereichen „interkulturelle Kommunikation" und „Organisationsentwicklung"