Montag, 30. September 2013

Mit Bürogolf ein WiWi-Stipendium gewinnen

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Schüler und Studierende, die sich für den Beruf des Wirtschaftsprüfers interessieren, können mit ihrer Teilnahme an einem bundesweiten Bürogolf-Turnier die Finanzierung ihres wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiums im Wert von über 28.000 Euro gewinnen.

Ein Qualifikationsturnier zur Deutschen Schüler- und Studentenmeisterschaft findet am 9. Oktober 2013 ab 18 Uhr in der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei HLB Dr. Schumacher & Partner, An der Apostelkirche 4 in Münster statt.

Teilnehmen können Schüler ab Jahrgangsstufe 11 sowie Studierende im ersten oder zweiten Semester eines wirtschaftsbezogenen Bachelor-Studiums. Die Sieger der bundesweit in verschiedenen Kanzleien durchgeführten Qualifikationsturniere werden im kommenden Jahr zum Endspiel in Düsseldorf eingeladen.

Dem Gewinner des Endspiels winkt die Übernahme der Kosten in Höhe von über 28.000 Euro für Miete und Lebensunterhalt, Fachliteratur und sonstige Ausgaben für sechs Semester eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiums.

Initiiert hat die bundesweiten Bürogolf-Meisterschaften das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW), um junge Leute mit dem Berufsfeld Wirtschaftsprüfung bekannt zu machen und Nachwuchskräfte zu fördern.

Informationen zum Turnier und dem Beruf des Wirtschaftsprüfers sowie das Anmeldeformular finden Interessenten unter www.schumacher-partner.de.

Mittwoch, 25. September 2013

6. Liechtensteinischer Stiftungsrechtstag

Vaduz – Am 24. Oktober 2013 veranstaltet der Lehrstuhl für Gesellschafts‐, Stiftungs‐ und Trustrecht der Universität Liechtenstein den 6. Liechtensteinischen Stiftungsrechtstag. Im Fokus stehen zivil- und gesellschaftsrechtliche Fragen zur Führung und Abwicklung von Stiftungen.

Die Stiftung hat in der Vergangenheit bekanntlich lange Zeit einen bedeutenden Teil zur Erfolgsgeschichte Liechtensteins beigetragen. Während der Wirtschafts‐ und Finanzkrise in den letzten Jahren ist sie jedoch ein wenig in Verruf geraten. Dies hatte bedauerlicherweise zur Folge, dass gegenwärtig zahlreiche Löschungen von Stiftungen verzeichnet werden. Dadurch werden Rechtsfragen und ‐probleme aufgeworfen, die die Stiftungspraxis bislang nur in geringem Ausmass oder gar nicht beschäftigt haben.

Aus Anlass dieser Entwicklungen konzentriert sich der diesjährige 6. Liechtensteinische Stiftungsrechtstag auf die bestehenden Stiftungen und widmet sich insbesondere zivil‐ und gesellschaftsrechtlichen Fragen zu deren Führung und Abwicklung. Themenschwerpunkte am Vormittag der Veranstaltung sind die Rechtsprechung und Anerkennung liechtensteinischer Stiftungen sowie die Schnittstellen zum Zivilrecht. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Organisation und Abwicklung einer Stiftung.

Die beiden Programmteile werden jeweils durch eine interaktive Podiumsdiskussion abgerundet, an der sich auch die Teilnehmenden mit Fragen und Stellungnahmen beteiligen können. Fragen für die Podiumsdiskussionen können bereits im Voraus an ines.wohlgenannt@uni.li eingesendet werden.

Weiterführende Informationen
6. Liechtensteinischer Stiftungsrechtstag
Donnerstag, 24. Oktober 2013, 08.30–17.00 Uhr
Vaduz, Auditorium der Universität Liechtenstein
Anmeldung und Informationen unter www.uni.li/stiftungsrechtstag

Donnerstag, 29. August 2013

Jobbörse für Studenten

(Gastautorin: R. Dorothee Nöhre)

Foto: © Paul-Georg Meister / pixelio.de
In wenigen Wochen geht das neue Semester wieder los und damit beginnt für viele Studierende der berufliche Neustart. Um sich das Studium finanzieren zu können und den Lebensunterhalt zu bezahlen, ist es für viele Studienanfänger unabdingbar einen Studentenjob anzunehmen. Ein paar Euro mehr in der Tasche können nicht schaden. Gerade in den Semesterferien sind die Studentenjobs so beliebt wie nie. Doch viele müssen auch während des Semesters den Spagat zwischen Vorlesung und Arbeit meistern. Meistens gibt es jedoch mehr Studenten als Jobs. Denn auch Schüler nehmen das Angebot gerne wahr, in den Ferien zu arbeiten, um sich so das Taschengeld aufzubessern. Eine bewährte Alternative ist immer noch, einen Job über Verwandte oder Bekannte zu erhalten, dies ist aber nicht die Regel. Eine sinnvolle Alternative sind Jobbörsen, speziell für Studenten.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, einen Studentenjob zu erhalten?


Zeitungsinserate sind eine weitere Möglichkeit, um an einen Studentenjob zu kommen. Initiativbewerbungen bieten sich an, wenn zum Beispiel große Firmen keine Annoncen in die Zeitung oder das Internet stellen, man aber unbedingt einen Job für die Zeit des Studiums bei diesen erhalten möchte. Des Weiteren kann man auch eine eigene Anzeige erstellen, mit relevanten Daten, Erfahrungen und dem eigenen Lebenslauf.

Was bietet die Jobbörse für Studenten?


Zunächst einmal muss man sich im Klaren sein, welche Art von Job man die nächsten Jahre machen möchte. Zudem sollte man sich Gedanken machen, wie viel Zeit der Job maximal in Anspruch nehmen sollte und wann das Arbeiten neben dem Studium möglich ist. Dann kann die Suche losgehen.

Vor allem große Unternehmen werben mit zahlreichen Annoncen in Stellenportalen oder einer speziellen Jobbörse für Studenten. In der Annonce wird meist die Tätigkeit und Höhe der Vergütung beschrieben. Außerdem erhält der Student Informationen über persönliche Voraussetzungen und die Arbeitszeiten. Sind die Rahmenbedingungen soweit erfüllt, kommt man um eine persönliche Kontaktaufnahme nicht vorbei.

Sinnvoll ist es, sich um einen Studentenjob bereits im Mai oder Juni zu kümmern, denn begehrte Jobs sind schnell vergeben. Bei vielen Jobbörsen im Internet hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. Dabei werden personenspezifische Daten hinterlegt, sowie Präferenzen welche für den Job relevant sind.

Findet sich eine Firma, die den Bewerber interessant findet, hat man schneller einen Job als gedacht. Jobbörsen bieten sich bei der Vielzahl an Angeboten an, um einen Vergleich zu erzielen. Dabei können persönliche Präferenzen in die Entscheidungsphase einbezogen werden und man hat so die Möglichkeit, eventuell seinen Traumjob während des Studiums zu bekommen.

Donnerstag, 22. August 2013

Projekt EcoTEG: Doktorandin präsentiert ihre Forschungsergebnisse in Kanada

Als wichtige Analysemethode für das
Projekt EcoTEG setzt Marlis Morschel
eine Wärmebildkamera ein, mit deren
Hilfe die Temperatur von Oberflächen
gemessen werden kann.
(Foto: Michael Bergmann)
Marlis Morschel ist Diplom-Ingenieurin der Energie- und Verfahrenstechnik und promoviert im Rahmen des Forschungsprojekts EcoTEG an der Hochschule Rhein-Waal auf dem Gebiet der Thermoelektrik. Im Oktober stellt sie ihre neusten Erkenntnisse auf der Konferenz „Materials Science and Technology“ in Montréal, Kanada vor. Die Reise zur Konferenz wird vom Deutsch Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

Bereits seit Anfang 2011 bearbeitet die Fakultät Technologie und Bionik der Hochschule Rhein-Waal unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Bastian das Forschungs- und Entwicklungsprojekt EcoTEG. Der Name steht für ein Industrialisierungskonzept für hochtemperaturtaugliche thermoelektrische Generatoren (TEG) zur Abgaswärmenutzung in Automobilen auf Basis neuartiger Materialien. Ziel ist es, die ungenutzte Abwärme, die bei dem Antrieb von Verbrennungsmotoren entsteht, mit Hilfe von thermoelektrischen Generatoren in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln.

In Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen untersucht Frau Morschel nun im Rahmen ihrer Promotion an der Hochschule Rhein-Waal die auftretenden Verformungen des thermoelektrischen Generators.

Zur Gewinnung von elektrischer Energie mittels eines thermoelektrischen Generators wird eine Wärmequelle (in diesem Fall das Abgas eines PKWs) und eine Wärmesenke (der Kühlkreislauf des Fahrzeugs) benötigt. Diese beiden Komponenten liefern die erforderliche Temperaturdifferenz für den Betrieb des thermoelektrischen Generators. Dieser wird durch einen Wärmetauscher sowohl mit der Wärmequelle, als auch mit der Senke verbunden. Wie bei einem Sandwich wird der thermoelektrische Generator zwischen Quelle und Senke gepresst. Auf diese Weise strömt die heiße und kalte Luft an ihm vorbei. Hierbei ist eine gute thermische Ankopplung an die Ströme sehr wichtig, um die Energie aus dem Abgas in den thermoelektrischen Generator zu leiten.

Verspannungen und Verformungen von Oberflächen


Eine Folge dieser Anbindung ist jedoch, dass die heiße Seite des thermoelektrischen Generators versucht sich auszudehnen und die kalte Seite sich zusammen ziehen möchte. Diese entgegengesetzten Prozesse führen zu Verspannungen und Verformungen, die bis zum Materialversagen des Moduls führen können. Um das zu verhindern, werden an der Hochschule Rhein-Waal Untersuchungen mit einem optischen Messsystem und einer Wärmebildkamera durchgeführt. Das optische Messsystem nutzt einen Laserstrahl, um selbst kleinste Verformungen der Oberfläche zu erkennen. Mit der Wärmebildkamera kann man die Temperatur von Oberflächen messen, was für die Untersuchung eine wichtige Analysemethode darstellt. Auf diese Weise wird sichtbar, wie erfolgreich und wie gleichmäßig die Wärme aus dem Abgas in den thermoelektrischen Generator geleitet wird.

Simulation von realen Belastungen


Marlis Morschel bei Untersuchungen mit
einem optischen Messsystem, das einen
Laserstrahl nutzt, um selbst kleinste
Verformungen der Oberfläche zu erkennen.
(Foto: Michael Bergmann)
Zudem wird der thermoelektrische Generator mit realistischen Temperaturdifferenzen belastet. Hierzu nutzt die Doktorandin einen Prüfstand, der die Temperaturen im Abgasstrang eines Fahrzeugs nachbildet. Als Grundlage dient der neue europäische Fahrzyklus (NEFZ), der von Automobilherstellern genutzt wird, um eine standardisierte Fahrt mit einem PKW durch die Stadt, über Landstraßen und die Autobahn wiederzugeben. Parallel wird eine Simulation, basierend auf der Finite-Elemente-Methode (FEM), mit den gleichen Temperaturdaten gespeist. Unter dieser Computersimulation ist eine Abbildung der Realität in einem Modell zu verstehen. Bei sehr komplexen Sachverhalten, teuren Versuchen oder noch nicht existenten Prototypen sind Simulationen sehr hilfreich. Diese Simulation einer langfristigen, realen Belastung des thermoelektrischen Generators soll eine Aussage darüber ermöglichen, wie vielversprechend der Einsatz von thermoelektrischen Generatoren in Fahrzeugen ist. Wenn dieser den realen Belastungen (Temperaturdifferenzen von etwa 350°C) standhält, ist über die zusätzliche Einspeisung von elektrischer Energie in das Bordnetz des Fahrzeugs eine Kraftstoffeinsparung möglich.

Konferenz „Materials Science and Technology“


Unter dem Titel „Analysis of Thermal and Mechanical Stress in a Thermoelectric Generator under Realistic Load“ präsentiert Frau Morschel im Oktober die Ergebnisse der durchgeführten FEM-Simulation auf der renommierten Konferenz „Materials Science and Technology“ in Montréal, Kanada. Die Konferenz befasst sich mit verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften sowie Anwendungen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Biomaterialien, Keramiken, Nanomaterialien und einem nachhaltigen Einsatz dieser. Der DAAD unterstützt die aktive Teilnahme von deutschen Wissenschaftlern an internationalen Veranstaltungen.

Partner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts EcoTEG sind die Daimler AG, die Robert Bosch GmbH, die J. Eberspächer GmbH & Co. KG und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. (DLR). Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

(Quelle: Pressemeldung der Hochschule Rhein-Waal)

Freitag, 26. Juli 2013

WG-Suche leicht gemacht

(Gastbeitrag: noknok24)

Den Platz an der Uni hast du schon so gut wie in der Tasche, aber noch kein passendes WG-Zimmer gefunden? Dann geht es dir vermutlich wie vielen, vielen anderen, die zum kommenden Wintersemester ihr Studium in einer anderen Stadt oder in der Heimatstadt aufnehmen werden – zuhause wohnen ist eher oldschool und ein bisschen mehr Unabhängigkeit gehört selbst ohne Ortswechsel zum Studentendasein irgendwie dazu. Weil das alles schon aufregend genug ist, möchten wir dir gerne ein WG-Portal vorstellen, das dir die Suche nach einer neuen Bude so stressfrei wie möglich gestaltet.

Foto: Screenshot Website noknok24
Ihr kennst das: Diese WG-Portale, die bis obenhin vollgeballert sind mit Werbung und die in einer Farbe und obendrein so unübersichtlich gestaltet sind, dass einem bereits auf der Startseite die Lust auf die WG-Suche vergeht. Diese Seiten, die dir durch ein kompliziertes Messaging eigentlich mehr Arbeit bereiten, als sie dir ursprünglich mal abnehmen wollten – gut gemeint, ist eben leider oft eher das Gegenteil von gut. Was richtig Gutes dagegen hat ein Startup aus dem Herzen von Berlin für euch auf die Beine gestellt: Mit ihrem WG-Portal, das unter dem feinen Namen noknok24 bekannt ist, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, euch die WG-Suche zu erleichtern. Um genau das zu erreichen, haben sie sich ein innovatives Konzept ausgedacht, das auf einem effizienten Bewerbungsmanagement, einer intuitiven Kartensuche und einer übersichtlichen Seite mit coolem Design fußt.

Konkret bietet noknok24 euch – und das ist das Neue daran – eine Registrierung via Facebook. Ihr gebt also ganz einfach und fix eure Login-Daten ein und euer Mitbewohner-Profil wird automatisch für euch erstellt. Euer aktuelles Profilbild (das ihr auf noknok24 selbst aber auch noch mal ändern könnt) und eure Likes in Sachen Musik- und Filmgeschmack werden somit ohne Aufwand auf eurem Profil zur Verfügung gestellt. Dadurch werden anderen Usern auf einen Blick – neben den Basics wie Wohnort, Miethöhe, Lage etc. – alle wichtigen Infos angezeigt. Das hat erhebliche Vorteile für euch: Zum einen erleichtert es die Suche nach dem passenden Mitbewohner, da ihr euch unnötige Castings anhand einer fundierten Vorauswahl ersparen könnt. Zum anderen habt ihr auf diese Weise mehr Zeit für andere Dinge, da das mühselige Durchlesen von Nachrichten von Usern, die sowieso nicht infrage kommen, überflüssig wird – ein Blick auf das Profil und ihr wisst schon, ob ihr je ein Badezimmer teilen könntet oder nicht. Wer will schon einen Mitbewohner haben, der heimlich Andrea Berg hört oder sich jeden Tag Sturm der Liebe reinzieht? Unmöglich, mit dieser Person auch noch dieselbe Toilette zu benutzen…

Apropos Nachrichten: Durch ein integriertes Messaging habt ihr nicht nur alle Bewerber im Überblick, sondern könnt auch ganz einfach mit nur einem Klick zu- oder absagen. noknok24 schafft damit im wahrsten Sinne eine social WG-Suche: Keiner der Bewerber wartet vergeblich auf Antwort, weil ein Anbieter die E-Mail-Flut einfach nicht bewältigen kann und den Überblick angesichts der vielen Anfragen komplett verloren hat.

Und weil das Beste ja bekanntlich zum Schluss kommt, hier noch ein weiterer und unschlagbarer Pluspunkt des Portals: Sofern ihr euch für eine Registrierung via Facebook entscheidet, werden eure Chancen auf ein WG-Zimmer bzw. einen passenden Mitbewohner ungemein erhöht. noknok24 zeigt euch – falls vorhanden – gemeinsame Freunde an und mit ein bisschen Glück seid ihr schneller unabhängig, als euch lieb ist.