Montag, 8. April 2013

Richtig Geld sparen mit dem richtigen Stromtarif

(Gastautor: Dr. Jörg Heidjann, StromAuskunft.de)

Bei Studenten ist das Geld oft knapp und jeder gesparte Euro ist willkommen. Egal ob in einer WG oder der eigenen Wohnung – die Nebenkosten lassen sich deutlich verringern, indem man Energie spart und auf den richtigen Stromtarif achtet.

Viele Stromanbieter haben in letzter Zeit ihre Tarife deutlich erhöht, so dass man durch einen Wechsel zu einem günstigen Anbieter schnell 100 Euro und mehr sparen kann. Der Wechsel selbst ist mit wenigen Klicks im Internet erledigt. Und da die Stromversorgung gesetzlich garantiert ist, muss niemand fürchten, plötzlich im Dunkeln zu stehen.

Aber vor allem Studenten sollten bei der Auswahl eines Stromtarifes auf die Vertragsbedin­gungen achten. Der neue Ratgeber von StromAuskunft.de „Stromanbieter-Wechsel für Studenten“ hilft, den richtigen Tarif zu finden und erklärt, worauf Studenten beim Preisvergleich achten sollten.

Für den Preisvergleich wird lediglich die Postleitzahl und der geschätzte Jahresstrom­verbrauch in Kilowatt­stunden (kWh) benötigt. (Tipp: Ein Single verbraucht ca. 1.500 kWh pro Jahr.)

Der neue Anbieter kümmert sich um die Kündigung des alten Vertrages und übernimmt die lückenlose Versorgung mit Strom. Er benötigt folgende Informationen:

  • Postleitzahl des Wohnortes 
  • Jahresverbrauch in kWh 
  • Nummer des Stromzählers 
  • Stand des Stromzählers 
  • Persönliche Daten & Bankverbindung 

Wer ein Appartement oder eine Wohnung gemietet hat, der sollte sich am besten schon 8 Wochen vor dem Einzug einen neuen Stromanbieter suchen, da der Anbieterwechsel ein paar Wochen dauert. Wer das nicht macht, landet erst einmal automatisch im Grundversorgungstarif des lokalen Anbieters. Diese Tarife sind in der Regel recht teuer, insofern sollten Studenten da schnellstens wieder raus. Die Grundversorgungstarife können mit einer Frist von einem Monat zum Ende des nächsten Monats gekündigt werden. Die meisten Grundversorger bieten auch günstigere Online-Tarife an.

Für Studenten, die in einer Wohngemeinschaft wohnen, gilt im Prinzip das Gleiche. Die Mitbewohner sprechen sich untereinander ab und wählen gemeinsam einen neuen Anbieter aus. Dabei muss sich ein WG-Mitglied bereit erklären, den Vertrag mit dem Versorger abzuschließen und die Kosten auf die Mitbewohner umzulegen.

In Studentenwohnheimen gibt es in der Regel nicht für jedes Zimmer einen eigenen Stromzähler, sondern die Strom­kosten werden anteilig nach der Wohnungsgröße umgelegt. Ein indivi­dueller Anbieter­wechsel ist in diesem Fall nicht möglich.

Mit ein paar Tipps und Tricks sowie den richtigen Einstellungen im Stromrechner können Studenten eine ganze Stange Geld sparen. Dabei ist es wichtig, neben dem Preis auch auf die Vertragsbedingungen des Tarifes zu achten. Stromtarife mit Vorauskasse oder Tarife mit langen Laufzeiten und langen Kündigungsfristen sind für Studenten in der Regel nicht geeignet.


Folgende Einstellungen empfiehlt StromAuskunft.de für Studenten


Preisgarantie

Eine Preisgarantie ist sinnvoll, da die Verbraucher damit vor frühzeitigen Preiserhöhungen abgesichert sind. Die Preisgarantie sollte dabei auch für höhere Kosten bei der Strombeschaffung oder bei höheren Netzentgelten greifen.
Unsere Empfehlung: Einfache Preisgarantie für 12 Monate. 

Tarife mit Vorauskasse

Hier besteht die Gefahr, dass das im Voraus gezahlte Geld weg ist, zum Beispiel bei einer Insolvenz des Versorgers. Das ist auch schon vorgekommen, zum Beispiel bei der Teldafax-Pleite im Jahr 2012. Zudem schränken Vorauskasse-Tarife die Flexibilität bei einem Umzug oder Wohnortwechsel deutlich ein.
Unsere Empfehlung: Keine Tarife mit Vorauskasse abschließen. 

Tarife mit Kaution

Von Tarifen mit Kautionszahlungen raten wir generell ab, da uns viele Kunden von Problemen bei der Rückzahlung der Kaution berichtet haben.
Unsere Empfehlung: Keine Tarife mit Kaution abschließen. 

Tarife mit einmaligen Bonus

Mit dem einmaligen Bonus haben Verbraucher die Möglichkeit, im ersten Jahr sehr viel Geld zu sparen. Allerdings in der Regel nur im ersten Jahr. Für Studenten, die mindestens ein Jahr in ihrer Wohnung bleiben und nach einem Jahr den Anbieter erneut wechseln, ist das die beste Möglichkeit, Geld zu sparen. Alle anderen sollten auf den einmaligen Bonus verzichten, da dieser meistens an die Mindestlaufzeit gekoppelt ist. Wichtig ist hier auch, rechtzeitig zu kündigen und wieder zu wechseln, da diese Tarife im zweiten Jahr häufig nicht mehr die günstigsten sind.
Unsere Empfehlung: Ja, unter obigen Auflagen. 

Ökostromtarife

Jeder, der etwas für die Umwelt tun möchte, sollte auch einen Ökostromtarif abschließen. Am besten dann gleich richtig und zwar die Option „nur mit Gütesiegel" aktivieren. Dort sind insbesondere das ok-Power Label sowie das Grüner Strom Label empfehlenswert. Eine Übersicht über die verschiedenen Labels finden Sie hier.
Unsere Empfehlung: Ökostromtarife abschließen. 

Strompakete

Einige Stromanbieter bieten Tarife an, bei denen die Verbraucher den Strom für ein Jahr im Voraus kaufen können. Diese sogenannten „Prepaid-Modelle" sind in der Regel sehr günstig, haben aber den Nachteil, dass der nicht verbrauchte Strom verfällt und zusätzlich benötigter Strom teuer nachgekauft werden muss.
Unsere Empfehlung: Keine Pakettarife abschließen. Das ist nur in Ausnahmen sinnvoll, wenn man den Stromverbrauch sehr genau abschätzen kann.

Weitere Informationen

Mittwoch, 27. März 2013

Mit Big Pizza von Wagner ein Jahr lang Miete sparen

(Gastautor: Wagner Big Pizza)

„Suche Wohnung oder Zimmer!“ Endlich Zuhause raus – das ist oft der größte Wunsch von Schülern, Azubis, Studenten und Job-Anfängern. Doch dafür braucht man meist ein dickes Portemonnaie. Denn nicht nur in den Ballungsgebieten ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Das weiß auch der Bigster, der Big Pizza-Spezialist von Wagner, und hat sich eine starke Facebook-Aktion ausgedacht: Wer unter www.facebook.com/BigPizza begründet, warum er einen Mietzuschuss verdient hat, kann eine kräftige Finanzspritze von 3.600 Euro gewinnen.

Insgesamt haben drei glückliche Gewinner die Chance auf einen Mietzuschuss von 12 x 300 Euro, der per Einmalzahlung von 3.600 Euro überwiesen wird. Das Mitmachen ist dabei ganz leicht: Einfach im Aktionszeitraum vom 27. März 2013 bis zum 21. April 2013 bei www.facebook.com/BigPizza vorbeischauen, Fan werden und auf die Aktions-App „Bigster zahlt deine Miete!“ klicken.

Wer dort schlüssig begründet, warum ausgerechnet er oder sie einen der drei dicken Mietkostenzuschüsse vom Bigster bekommen soll, hat die Chance als Gewinner ausgewählt zu werden. Eine Jury aus dem Big Pizza-Team von Wagner wählt die besten Bewerber aus, die alle in einen Topf kommen. Unter diesen entscheidet das Los, wer gewinnt. Die ersten drei, die gezogen werden, bekommen dann ihre Miete mit jeweils 3.600 Euro gesponsert.

Bigster zahlt deine Miete!

Über Wagner 


Die Nestlé Wagner GmbH ist einer der größten Hersteller von Tiefkühlpizzen in Europa. In Deutschland erreicht der Pizza-Spezialist einen Umsatz-Marktanteil von rund 30 Prozent und ist Marktführer für Steinofen-Pizza. Im saarländischen Nonnweiler arbeiten über 1.400 Mitarbeiter an der Zufriedenheit der Wagner Kun­den. Das Sortiment reicht vom Klassiker Steinofen-Pizza über Big Pizza und Die Backfrische bis zu den Pizza-Häppchen Original Piccolinis. Mit dem „Wagner Sorgfalts-Prinzip“ garantiert Wagner nur beste Zutaten und Verzicht auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe, gehärtete Fette und Konservierungsstoffe.

Donnerstag, 14. März 2013

Aktueller Tipp: MYCE-Talk - Vorbilder an Hochschulen

Im Jahr 2013 startet die Veranstaltungsreihe MYCE-Talk mit sechs Veranstaltungen an verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Geplant sind derzeit folgende Termine:

  • 23.04.2013 - TU Clausthal: „Energiewende: Quadratur des Kreises?“
  • 15.05.2013 - FH Frankfurt: „Was sind die Erfolgsfaktoren des 21. Jahrhunderts?“
  • 12.06.2013 - FH Aachen: „Hard skills vs. soft skills: Reicht Wissen zum Können?“
  • 24.10.2013 - Universität Magdeburg: „CSR: Pures Labelling oder echter Wert?“
  • 19.11.2013 - Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: „Social Media: Stammtisch der Neuzeit oder echter Mehrwert?“
  • 03.12.2013 - Universität Konstanz: “Future Jobs: Woanders ist alles besser?“

Anke Fabian, MYCE-Talk
Im folgenden Interview mit den Begründern dieser Reihe, Anke Fabian und Stuart Cameron, erfahrt ihr mehr über die Hintergründe und Zielsetzungen dieser Events:

Frau Fabian, MYCE-Talk, was ist das?
Anke Fabian (AF): „Eine neue Gesprächsreihe, bei der wir – Stuart Cameron und ich – Fachmanager und Fachmanagerinnen in den direkten Austausch mit Studierenden bringen. Wir gehen in die Hochschulen, bieten spannende Themen, dazu passende führend tätige Personen, eine lebendige Fachdiskussion und im Anschluss bei einem kleinen Imbiss den unmittelbaren Zugang zu diesen ReferentINNen. Übrigens spricht sich der Name wie das Gemüse ´Mais` und heißt make your career effective.“ 
Stuart Cameron (SC): Bei unseren Veranstaltungen ist die Anzahl teilnehmender Unternehmen auf maximal fünf begrenzt – so viele Diskutanten haben wir auf dem Podium als Repräsentanten der Unternehmen. Diese Unternehmen können dazu mit Stand und Materialien sich präsentieren sowie auch weitere KollegINNen mitbringen für die nachgelagerten direkten persönlichen Gespräche.
Was versprechen Sie sich denn von diesem neuen Ansatz?
AF: „Aus Sicht der Studierenden Zugang zu Personen, denen sie während ihres Studiums so nicht begegnen würden, denn die ReferentINNen sind bereits in Führungspositionen und vermitteln bei der ersten Vorstellungsrunde einen Eindruck, wie ein Berufsweg sich entwickeln kann. Die ReferentINNen haben bereits einen interessanten Werdegang hinter sich. Unser Ziel für die Studierenden ist, ein Gefühl auszulösen wie „das oder so möchte ich auch einmal werden.“ Außerdem arbeiten wir im Diversity-Ansatz und achten bei der Besetzung der Podien auch auf Geschlechter- und Altersdurchmischung.
Aus Sicht der Hochschulen erleben wir übrigens ein sehr hohes Interesse, das wir derzeit noch gar nicht bedienen können.“
SC: „Ja, das ist wiederum abhängig von den Unternehmen, die fördern und denen wir diese Plattform nun erstmals anbieten im Rahmen Employer Branding. Wir bieten diese Reihe Unternehmen an, sich zu positionieren, das eigene Engagement damit zu unterstreichen und der Vorteil, ohne viel Konkurrenz an den potentiellen Nachwuchs heranzukommen liegt wohl auf der Hand. In diesem Jahr beginnen wir mit den ersten sechs Veranstaltungen an sechs verschiedenen Hochschulen. Jede Veranstaltung hat ein eigenes Thema. Fördernden Unternehmen bieten wir u.a. jeweils einen Platz auf dem Podium und im Nachgang bei einem Imbiss die Chance für unmittelbare Gespräche. 
Woher nehmen Sie die Überzeugung, dass dieses Format bei Studierenden wie Unternehmen gleichermaßen ankommt? Die haben doch sehr unterschiedliche Bedürfnisse.
SC (lacht): „Ein bisschen Risiko ist bei etwas Neuem immer dabei. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir vor einer positiven Entwicklung stehen, ist recht hoch: Erstens bündeln sich bei uns beiden zwei Erfahrungsbereiche. Ich mache seit Jahren Hochschul-messen und damit kenne ich natürlich viele Unternehmen und deren Wünsche nach zukünftigen Fach- und Führungsleuten. Frau Fabian kommt aus der Kommunikations-beratung und hat seit fast sieben Jahren eine eigene Wirtschaftsgesprächsreihe, also eine Art Talk-Show, die in IHKs läuft. Wäre beides nicht erfolgreich, wäre beides nicht mehr am Markt. Zweitens hören wir ja die Kommentare der Unternehmen und die loben durchgängig das Format und den Ansatz.“
AF: „Die Erfahrung selbst nützt dennoch nur bedingt, wenn wir ehrlich sind. Noch warten einige Firmen ab, wir müssen uns schon noch beweisen. Aber wir sind tatsächlich sehr zuversichtlich, sonst würden wir so viel Engagement nicht aufwenden. Es ist schon das Format selbst, dass auf Interesse stößt bei den Unternehmen i.S. „endlich mal was anderes“. Wir freuen uns über die ersten klangvollen Namen wie beispielsweise IBM, Weidmüller, Generali oder auch örtlich namhafte Unternehmen wie in Clausthal die Harzwasserwerke, in Aachen die FEV, die uns aus der Theorie heraus in die Praxis begleiten.  Auch Sie sind ja mit im Boot: Die Führungskräfte unterstützen uns mit je einem Vortrag zum ´ersten Arbeitsvertrag` vor der Fachdiskussion. Das sehen wir als eine Art Bonbon für die Studentenschaft, der Speck, der die Mäuse lockt. Der Imbiss gehört auch dazu. Wenn es was zu essen gibt und es das alles umsonst gibt, ist das sicherlich ein nicht zu unterschätzender Anreiz zu kommen. Dazu geben uns die Reaktionen der Unternehmen das Gefühl,  den von Ihnen erfragten Spagat mit unserer Angebotsmischung gut bewältigen zu können.“
Wo sind Sie denn in diesem Jahr und wie geht es weiter?
AF: Wir beginnen an der TU Clausthal am 23.04. mit einem harten Energiewendethema. Es folgen die FH Aachen, FH Frankfurt und im Wintersemester die Uni Magdeburg, Hochschule Bonn Rhein-Sieg sowie die Uni Konstanz. Die Podien sind großartig besetzt. Seitens der Hochschule wird jeweils von höchster Stelle begrüßt. Details können Sie auf der www.myce-talk.de nachsehen.Noch ist es eine Art Microsite, hier wird es ebenfalls ein Wachstum mit der Zeit geben. Unternehmenslogos werden verlinkt, Medienpartnerschaften haben wir bereits mit dem Studentenpiloten und business-on, einem regionalen Wirtschaftsportal in zwanzig Städten, um auch auf diese Weise beiden Zielgruppen gerecht zu werden. Wir sind mit einem großen Medienanbieter im Gespräch, wir werden peu à peu in on- wie offline Medien präsent sein.  
SC:  „In 2014 werden wir bereits spezifischer mit je 4 MYCE-IT-Talks, 4 MYCE-Energy-Talks und 3 MYCE-CSR.-Talks. Das ist bereits jetzt unsere unmittelbare Reaktion auf Unternehmenswünsche. Nun heißt es aber zunächst, die ersten Abende gut durchzuführen.“
Bitte noch ganz kurz antworten: Wie sind Sie überhaupt auf diese Idee gekommen? 
AF: Das Thema Fachkräftemangel kann gar nicht genug Initiativen aufweisen. Ich sage auch gerne „Eine Idee zu haben ist einfach. Eine Idee erfolgreich umzusetzen ist einfach gut.“
Vielen Dank für das Interview und viele Besucher für Ihre Veranstaltungen!

Mehr Informationen auf der Website zum MYCE-Talk: www.myce-talk.de

Donnerstag, 24. Januar 2013

Gleich selbständig machen: Gründung nach dem Studium

(Gastbeitrag: Bueroservice24.de)

Der Eintritt in die Selbständigkeit ist immer ein wagemutiger Schritt. Besonders dann, wenn er unmittelbar nach dem Abschluss eines Studiums erfolgt. Umgekehrt dauert es so gut wie immer mehrere Jahre, bevor man sich am jeweiligen Markt etabliert hat. Insofern macht es durchaus Sinn, möglichst früh durchzustarten. Vor allem dann, wenn man von der eigenen Geschäftsidee voll überzeugt ist. Denn dann kann man auch andere überzeugen.

Die wichtigsten Schritte hin zur Selbständigkeit


Wer sich für den Aufbau einer selbständigen beruflichen Existenz entschieden hat, muss vor allem eines klären: die Finanzierung. Denn während eines Studiums haben nur die Wenigsten Möglichkeiten, ausreichend Kapital für die Gründung anzusparen. Unabhängig davon, von wo man sich das Geld für die Gründung leihen muss der Gründer als ersten Schritt vor allem eines tun: einen Business Plan aufstellen. An den Anfang gehört ein kurzer Abriss über den Gesamtplan. Als nächstes muss die Produkt- bzw. Dienstleitungsidee näher dargestellt werden. Dann geht es um die Rechtsform des Unternehmens, die Konkurrenzsituation (bei Dienstleistungsunternehmen ist hier das unmittelbare Umfeld des Geschäftssitzes entscheidend) sowie um Marketing, Vertrieb und eine Risikobewertung. Außerdem sollte ein Finanzplan für die ersten drei Jahre aufgestellt werden. Wichtig ist, den Geschäftsplan von möglichst mehreren Personen gegenlesen zu lassen. Am besten natürlich von Bekannten, die sich in der jeweiligen Branche gut auskennen.

Ein Gründercoaching hilft oftmals weiter


Insbesondere dann, wenn man alleine und ganz auf sich gestellt durchstarten möchte, empfiehlt es sich, so viele Informationen über eine Existenzgründung zu sammeln wie möglich. Vielerorts werden von der Industrie- und Handelskammer, der Bundesagentur für Arbeit oder anderen Institutionen und Verbänden Gründerseminare veranstaltet oder individuelle Beratungen angeboten. Diese Angebote sollte man möglichst zahlreich nutzen, um immer wieder ein Korrektiv für die eigenen Ideen zu haben. Wenn diese Phase, einschließlich der Analyse der Konkurrenzsituation, abgeschlossen ist, sollte der Geschäftsplan ausreichend fundiert sein. Dann geht es um die Finanzierung des Projekts. Auch wenn man sich das Geld privat leiht, tut man sich leichter, wenn man einen überzeugenden Business Plan vorlegen kann.

Förderungsmöglichkeiten möglichst vollständig ausnutzen


Erst recht wichtig ist dieser, wenn man bei einer Bank vorstellig wird. Besondere Gründerdarlehen zu günstigen Konditionen vergibt vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Fördermöglichkeiten durch die Bundesagentur für Arbeit sind in den letzten Jahren weitgehend zusammen gestrichen worden. Die Beantragung eines Gründungszuschusses ist nicht möglich, weil hierfür der Bezug von Arbeitslosengeld vorausgesetzt wird. Wenn aber nach Abschluss des Studiums Arbeitslosengeld II beantragt wurde, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, Einstiegsgeld zu beantragen. Das Einstiegsgeld dient der sozialen Absicherung des Gründers. Die Höhe der Förderung beträgt für gewöhnlich 50 % der Regelleistung des Arbeitslosengeldes II. Auf das Einstiegsgeld besteht allerdings kein Rechtsanspruch. Vielmehr wird auch für Gewährung dieser Förderung die Geschäftsidee des Gründers auf ihre Tauglichkeit hin überprüft. Auch deshalb ist ein überzeugender Geschäftsplan unerlässlich.

Kosten einsparen mit „Co-Working“


Gerade in der Anfangsphase ist das Geld knapp und durch eine wohlüberlegte Standortwahl kann man seine Kosten deutlich senken. Dabei sollte die Größe des Büros so gewählt werden, dass auch noch die ersten Mitarbeiter Platz haben, allerdings auch nicht zu groß, denn man weiß nicht wie schnell das Unternehmen wachsen wird.

Ein interessanter aber in Deutschland noch nicht ganz etablierter Trend ist das sogenannte „Co-Working“. Beim Co-Working ("zusammen arbeiten") sitzen Freiberufler verschiedener Gewerbe unter einem Dach, arbeiten alleine und haben dennoch eine Plattform für Austausch, Inspiration und Ideen. Bei diesem Arbeitskonzept mietet man einen Arbeitsplatz, für den man je nach Standort und Größe zwischen 150 und 400 Euro im Monat zahlt. Inklusive sind natürlich die Nebenkosten, Internet, Versicherung, Reinigungsservice und manchmal sogar ein Sekretariat. Ist dieses nicht vorhanden, kann man mittlerweile auf das Know-How professioneller Dienstleister, wie beispielsweise des Hamburger Telefonsekretariats Bueroservice24.de, zurückgreifen.

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Die wichtigsten Studentenversicherungen

(Gastbeitrag: VHV Versicherung)

Gleichbedeutend mit dem Studienbeginn ist nicht nur die wohl schönste Zeit des Lebens, auch die Eigenverantwortlichkeit nimmt schlagartig zu. Der Studienbeginn ist in vielen Fällen mit selbstständigen Handlungen verbunden, so kann zum Beispiel eine Studentenversicherung abgeschlossen werden. Nicht immer ist der Vertragsabschluss von einer bestimmten Versicherung erforderlich, da die meisten Versicherungen schon von den Eltern abgeschlossen wurden bzw. auch weiterhin bestehen. Als Student sollte man über einen bestimmten Versicherungsschutz verfügen, jedoch sind nicht alle Versicherungen grundlegend sinnvoll.

Wichtige Studentenversicherungen, die unbedingt gegeben sein sollten


Krankenversicherung
Den wichtigsten Versicherungsschutz stellt die Krankenversicherung da. Nicht nur weil in Deutschland die allgemeine Versicherungspflicht gilt, ist die Krankenversicherung besonders wichtig, ab dem 25.Lebensjahr sind alle rechtlich uneingeschränkt geschäftsfähigen Personen nicht mehr über die Familienversicherung der Eltern abgesichert, sondern müssen für einen eigenen Schutz sorgen.
Spezielle Krankenversicherungen für Studenten sind bereits für ungefähr 65 Euro zzgl. Anteile für die Pflegeversicherung erhältlich. Bei der TK beläuft sich der monatliche Beitrag auf circa 79 Euro für unter 30 Jährige und circa 135 Euro ab dem 30. Lebensjahr. Zur Webseite

Haftpflichtversicherung
Nicht weniger wichtig ist eine Haftpflicht bzw. eine Privathaftpflicht. Bei der Haftpflichtversicherung bzw. Privathaftpflicht verhält es sich wie bei der Krankenversicherung, alle Personen unter 25 Jahren sind über die Eltern versichert. Alle über 25 Jahre sollten eine Haftpflicht bzw. Privathaftpflicht in Betracht ziehen, die den eigenen Lebensumständen angemessen ist. Die Haftpflicht oder Privathaftpflicht zahlt zum Beispiel dann, wenn fremdes Eigentum, unverschuldet, zu Bruch geht. Sehr günstige Tarife bei der Haftpflicht bzw. Privathaftpflicht können bereits für einen jährlichen Beitrag von 50 Euro in Anspruch genommen werden. Empfehlenswert ist beispielswiese eine Privathaftpflicht bei der VHV Versicherung.

Unfallversicherung
Zum Grundschutz zählt auch immer die Unfallversicherung. Die Unfallversicherung der Hochschule übernimmt Schäden nur dann, wenn diese auf dem direkten Weg zur Hochschule oder auf dem Gelände passieren. Eine zusätzliche Unfallversicherung ist aus diesem Grund immer sinnvoll, Studenten müssen hier mit Beiträgen von circa 20 Euro im Jahr rechnen. Um die Kosten im überschaubaren Rahmen zu halten, sollte man sich vorerst auf den Kernbereich fokussieren, Zusatzleistungen sollten nicht unbedingt in Anspruch genommen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Schließlich ist auch die Berufsunfähigkeitsversicherung als wichtige Versicherung aufzuführen. Auch wenn die Berufstätigkeit noch in weiter Ferne scheint, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte immer vorzeitig abgeschlossen werden. In den meisten Fällen greift die Versicherung erst nach 60 Monaten. Schließt man eine Berufsunfähigkeitsversicherung schon mit Beginn  des Studium ab, kann man bereits in den ersten Jahren auf die Berufsunfähigkeitsversicherung -im Fall der Fälle- zurückgreifen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht ganz kostengünstig und kann monatlich zwischen 20 und 50 Euro kosten.

Bedingt sinnvolle Studentenversicherungen


Hausratsversicherung 
Die Hausratsversicherung ist bedingt für Studenten sinnvoll, sie deckt Wasserschäden, Schäden durch Blitzschlag etc. ab. Wer über keine eigene Wohnung bzw. eine schlichte "Studentenbude" verfügt, benötigt eine solche Versicherung i.d.R. nicht. Jedoch auf Grund der geringen Kosten einer Hausratversicherung -  diese fangen bereits ab circa 3 Euro pro Monat an - kann man über den Abschluss solch einer Police nachdenken. Sicher ist sicher!

Verkehrsrechtschutz
Gleiches gilt für einen Verkehrsrechtschutz. Der Verkehrsrechtschutz schützt vor Kosten bei Rechtsstreitigkeiten, die durch einen Verkehrsunfall oder drohendem Führerscheinentzug entstehen. Wer zwingend auf sein Auto angewiesen ist, um zum Beispiel zur Hochschule zu fahren, sollte über so eine Versicherung nachdenken. Alle anderen können das Geld aber eigentlich auch sparen.

Private Altersvorsorge
Nach wie vor gilt heutzutage der Grundsatz, dass man eigentlich nicht früh genug anfangen kann, für seine spätere Rente zu sparen. Daher ist eine private Altersvorsorge dann interessant, wenn man "den ein oder anderen" Euro übrig hat, verschiedene Modelle ermöglichen heute ein rentables Sparen fürs Alter. Mehr Informationen zum Thema Altersvorsorge erhalten Sie hier.

Versicherungen die für Studenten nicht notwendig sind

Unnötige Kostenfaktoren stellen die folgenden Versicherungen da, die für Studenten in der Regel nicht notwendig sind:

  • Krankentagegeld
  • Krankenhaustagegeld
  • Risikolebensversicherung
  • privater Rechtsschutz

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